Sechs Neuzugänge hat Borussia Mönchengladbach für die kommende Saison bereits vorgestellt, ein neuer Innenverteidiger war allerdings noch nicht darunter. Dabei gilt auch diese Position als eine, die im Sommer verstärkt werden muss – erst recht, sollte es bei Nico Elvedi zu einem Verkauf kommen (mehr Infos).
Nun ist aus Dänemark zu vernehmen, dass Gladbach die Fühler nach Lukas
Kirkegaard ausgestreckt hat. Der 20-Jährige steht dort bei Viborg FF unter Vertrag und hat in der abgelaufenen Rückrunde den Sprung zum Stammspieler geschafft. Die Saison beendeten Viborg und Kirkegaard auf einem beachtlichen fünften Platz.
Ablöse als (zu) große Hürde
Tipsbladet vermeldet, dass Gladbach bei den Dänen mit einem Angebot in Höhe von 3,5 Millionen Euro vorstellig geworden ist. Für einen dänischen Klub ist das eine Menge Holz, zumal Kirkegaards Marktwert bei Transfermarkt auf lediglich 650.000 Euro geschätzt wird. Trotzdem soll Viborg die Offerte aus Mönchengladbach abgelehnt haben und auf eine noch höhere Ablöse pochen.
Welche Summe den Dänen vorschwebt, bleibt offen. Doch Tipsbladet schreibt, dass Gladbachs bisheriges Angebot die Forderungen von Viborg "bei weitem" nicht erfüllt. Dem Bericht zufolge sei Borussia auch nicht bereit, auf diese einzugehen. Äußerst fraglich also, ob ein Deal zustande kommen kann.
Auch wenn Kirkegaard in Dänemark als großes Talent gilt und im Frühjahr sein Debüt für die dänische U21-Auswahl feiern durfte: Er hat sein Können nun einmal bislang nur in der schwächeren Superliga unter Beweis gestellt – und selbst dort hat er nur eine halbe Saison als Stammspieler vorzuweisen. Verständlich, dass Gladbach unter diesen Rahmenbedingungen nicht die dicke Kohle auf den Tisch packt.
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