Mittlerweile hat er bereits fünfeinhalb Jahre bei Borussia Mönchengladbach verbracht, doch nun wird von der Vereinsseite aus der Wechsel erwünscht und erhofft: Joe Scally soll die Fohlenelf angesichts seines zum nächsten Sommers auslaufenden Vertrags verlassen und so, neben einer grundsätzlichen Gehaltseinsparung, auch noch für eine adäquate Ablösesumme sorgen.
Die Borussia plant soweit nicht mehr mit ihm, wenngleich er in den jüngsten zwei Testspielen noch zum Teil-Einsatz kam. Zuletzt hatte sich Rouven Schröder auch recht offensiv zu Scally und zwei Teamkollegen geäußert, dabei unmissverständlich über ihre Abgänge gesprochen (90min berichtete).
Scally droht in Gladbach sogar ein Platz auf der Tribüne
Ein Problem tut sich aber auf: Das Interesse anderer Vereine, insbesondere aus der vom US-Amerikaner theoretisch bevorzugten Premier League, ist längst nicht so groß wie gedacht oder erhofft. Um Scally trotzdem zu einem Wechsel zu drängen, habe der Klub ihm laut der Bild schon deutlich gemacht, dass im Fall der Fälle auch ein regelmäßiger Bank- oder sogar ein Tribünenplatz drohen könnte.
Grundsätzlich wird die Scally-Rolle auf der rechten Abwehrseite von Yukhym Konoplia besetzt, der zurzeit allerdings noch verletzt ausfällt. Doch auch Daiki Hashioka kann als Rechtsverteidiger aufspielen und wird dies voraussichtlich auch tun, bis der noch verletzte Neuzugang wieder eingesetzt kann. Für Scally gibt es dabei soweit kaum eine Perspektive.
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