Kaum ein deutscher Profiverein hat so früh gleich mehrere Neuzugänge präsentieren können, wie es bei Borussia Mönchengladbach der Fall war. Rouven Schröder wollte den Umbruch der Mannschaft schnell vorantreiben, was damit auch deutlich wurde. Doch nach mehreren Neuverpflichtungen braucht es auch noch den ein oder anderen Abgang.
Geht es nach Schröder, hat er drei Spieler ausgemacht, die er gerne noch abgeben und in ein paar Einnahmen umwandeln würde. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der Sportdirektor diese Transferkandidaten nochmal öffentlich ins Schaufenster stellt.
Scally, Ngoumou und Cvancara: Schröder optimistisch hinsichtlich der erhofften Abgänge
Dabei geht es laut der Bild beispielsweise um Joe Scally. In den bisherigen Testspielen hat er eher eine Außenseiterrolle eingenommen, was zum erhofften Abgang passt. "Da kann auf jeden Fall noch etwas passieren - mit seinem Profil erzeugt er Aufmerksamkeit", kommentierte Schröder diese Personalie dementsprechend. Bei dem US-Amerikaner geht es nicht nur um eine vernünftige Ablösesumme, sondern auch um eingespartes Gehalt.
Rund drei Millionen Euro würde Borussia gerne noch aus Tomas Cvancara herausholen. Das gestaltet sich jedenfalls schwierig, konnte der Offensivspieler über die letzten ein, zwei Jahre doch kaum Eigenwerbung betreiben. Auch die etwa 2,5 Millionen Euro an Jahresgehalt würde der Klub vom Niederrhein gerne anderweitig investieren. Zugleich ist das natürlich auch eine Summe, die Cvancara woanders wohl nicht bekommen würde.
Laut Schröder kommt jedoch auch bei ihm etwas Bewegung rein, mehrere Vereine sollen sich interessiert zeigen. "Es gibt viele Vereine, die einen Stürmer suchen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tomas in zwei Monaten bei uns auf der Tribüne sitzt", gab sich der Manager optimistisch hinsichtlich eines Abgangs.
"Man muss aber auch seinen langfristigen Vertrag [bis 2028] bei uns berücksichtigen, der nicht unbedingt zum aktuellen Markt passt."Schröder über Cvancara
Auch Nathan Ngoumou spielt in den Planungen der Borussia soweit keine Rolle. Auf seiner Position habe man "genug Spieler dabei", so Schröder deutlich. Konkretes Interesse gibt es zwar noch nicht, doch soll ein Abgang zeitnah forciert werden. "Es kommt Bewegung rein. Nathan wird in der kommenden Woche bei einem anderen Verein im Ausland trainieren. Er ist weiterhin ein gefragter Spieler. Gleichzeitig ist er nach der langen Verletzung schwer greifbar. Deshalb wollen wir ihm ermöglichen, sich zu zeigen", führte Schröder aus. Der Bild zufolge erhofft man sich bei ihm noch eine Ablösesumme von etwa 1,5 Millionen Euro.
Weitere Nachrichten rund um die Borussia:
