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Gescheiterte Eintracht-Deals: Darum platzten die Verkäufe von Doan und Wahi

Zum Ende des Transferfensters wollte Eintracht Frankfurt eigentlich noch Spieler verkaufen, um sich auf der anderen Seite spät verstärken zu können. Zwei Offensivstars stellten sich aber dagegen.
VonFranz Krafczyk
Hinter Markus Krösche liegt ein komplizierter Transfersommer
Hinter Markus Krösche liegt ein komplizierter Transfersommer | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Immerhin gab es bei Eintracht Frankfurt am Deadline Day ein kleines Happy End. Zwar konnten wichtige Kaderbaustellen wie die Außenverteidigerpositionen oder im Sturm nicht geschlossen werden, doch immerhin konnte Sportvorstand Markus Krösche noch Jean-Matteo Bahoya abgeben.

Durch die 30 Millionen Euro schwere Kaufpflicht, die in der Leihe des Franzosen zu Leeds United integriert worden ist, wurden die intern gesteckten Erlösziele von 50 bis 70 Millionen Euro auf den letzten Drücker erreicht. Dabei hätten dafür eigentlich zwei andere Eintracht-Spieler sorgen sollen - und das auch schon ein wenig früher.

Denn ursprünglich waren Ritsu Doan und Elye Wahi die Streichkandidaten. Wie die Sport Bild nun enthüllt, stellten sich die beiden Offensivspieler aber quer. Während die Eintracht wenige Stunden vor dem Deadline Day dazu bereit war, Doan für 17 bis 18 Millionen Euro nach Saudi-Arabien zu Al-Ittihad zu verkaufen, entschied sich der Japaner für einen Verbleib.

In der vergangenen Saison jubelten Elye Wahi und Ritsu Doan noch gemeinsam
In der vergangenen Saison jubelten Elye Wahi und Ritsu Doan noch gemeinsam | picture alliance/GettyImages

Wahi ließ Premier-League-Wechsel platzen

Bei Wahi war die Situation noch ein wenig komplizierter. Der französische Stürmer kam im Januar 2025 für stolze 26 Millionen Euro aus Marseille, konnte der hohe Ablöse aber nie gerecht werden - ganz im Gegenteil. Nur ein mickriges Pflichtspieltor in 25 Einsätzen für die SGE haben dafür gesorgt, dass die Eintracht die Hoffnung in Wahi schon längst aufgegeben hat.

Und trotzdem hätte ihn die Eintracht beinahe für 20 Millionen Euro an Premier-League-Aufsteiger Hull City verkauft. Allerdings ließ Wahi den Deal wohl platzen, da er auf einen erneuten Wechsel nach Nizza pochte. Zu diesem kam es im Endeffekt auch, allerdings wie schon in der vergangenen Saison nur per Leihe. Ob der Ligue-1-Klub im kommenden Sommer die Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro zieht, ist damit völlig offen - und bringt der Eintracht aus finanzieller Sicht erstmal nur wenig.

Insbesondere Krösche dürfte dennoch froh sein, dass das wilde Sommertransferfenster nun vorbei ist. Ob er auch die nächste Transferperiode noch als Sportvorstand der SGE begleiten darf, ist aber offen.


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