Der Triple-Traum von Bayern München ist ausgeträumt. Nach dem 1:1 im Rückspiel mussten sich die Münchner insgesamt mit 5:6 Paris Saint-Germain geschlagen geben, das gegen den FC Arsenal jetzt den Champions-League-Titel verteidigen kann.
Dennoch war es kein gewöhnliches Ausscheiden. Die Wut der Bayern und ihrer Fans richtete sich nach Abpfiff vor allem auf Schiedsrichter Joao Pinheiro. Der Portugiese legte gleich mehrere strittige Szenen für PSG aus und zog so den Unmut des deutschen Rekordmeisters auf sich.
Stanisic übt harte Kritik
Für die größte Aufrgeung sorgte dabei der vermeintliche Handelfmeter, als Vitinha Teamkollege Joao Neves im eigenen Strafraum anschoss. Doch die Regel besagt, dass in diesem Fall kein strafbares Handspiel vorliegt – zum Unmut der Bayern und vor allem Josip Stanisic.
"Ich glaube, die Handspieldiskussionen gehen uns langsam allen auf den Sack."Josip Stanisic
"Ich glaube, die Handspieldiskussionen gehen uns langsam allen auf den Sack", erklärte der Kroate in der Mixed Zone und ergänzte: "Mal wird so entschieden, ein anderes Mal wird wieder anders entschieden." Damit trifft er den Nagel gewissermaßen auf den Kopf.
Und es geht schon wieder los...
Denn eine einheitliche Linie fehlt beim Handspiel. Stanisic brachte dafür das Hinspiel an, als PSG für ein Handspiel von Alphonso Davies einen Elfmeter bekam. "Im Hinspiel wird auf Hand entschieden, obwohl der Ball vom Körper kommt und er nicht weit weg vom Ball ist. Diese Momente sind dann manchmal ausschlaggebend", monierte der 26-Jährige.
So oder so: Nach diesem Spiel dürfte die Debatte rund um das Handspiel nochmal viel mehr Fahrt aufnehmen, als sie sowieso schon hat – denn mutmaßlich sorgte sie für die geplatzten Triple-Träume der Bayern...
