Den Einzug ins Halbfinale hat England mit dem 2:1-Sieg über Norwegen bereits erreicht, nun soll am Mittwochabend (21:00 Uhr deutscher Zeit) mit einem Sieg über Argentinien auch das Finale dieser Weltmeisterschaft erreicht werden. Nach anfänglichen Zweifeln, ob ein ausländischer und insbesondere auch deutscher Nationaltrainer überhaupt zu den Three Lions passt, fiebern die Briten nun mit Thomas Tuchel mit.
Neben dem sportlichen Anreiz, England zum WM-Gewinner zu machen und damit den bislang erst einmaligen Erfolgsfall von 1966 zu wiederholen, würde sich dieses historische Szenario für Tuchel aber auch in finanzieller Hinsicht lohnen. Rund drei Millionen Pfund beziehungsweise 3,5 Millionen Euro sollen als Titelprämie für den Nationaltrainer bereitstehen (via Bild).
Und dennoch fällt diese schon große Summe nochmals etwas kleiner aus als das, was Gareth Southgate zur WM 2022 oder zur EM 2024 als Titelprämie zugestanden hätte: Damals war von etwa 4,5 bis fünf Millionen Euro die Rede. Dafür wiederum fällt wohl das Grundgehalt von Tuchel höher aus.
Der englische Verband würde den zweiten WM-Gewinn also bestens entlohnen. Von außen gilt England angesichts der drei Konkurrenten um Argentinien, Spanien und insbesondere Frankreich zwar nicht unbedingt als Titelfavorit – doch in einzelnen Spielen, worum es nun nur noch geht, haben Harry Kane und Co. zweifelsohne das Potenzial auch gegen diese Nationalteams zu bestehen.
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