In den letzten Stunden richteten sich die Blicke der Fußballwelt gespannt nach Spanien, genauer gesagt auf den Spitzenklub Real Madrid. Die Ankündigung von Real-Präsident Florentino Perez, eine Pressekonferenz abzuhalten, ließ in sportlich schwierigen Zeiten, in denen auch das Image des Weltklubs einigen Schaden nahm, jede Menge Raum für Spekulationen. Nun herrscht Klarheit, was zu der PK führte.
Real-Präsident Perez kündigt Neuwahlen an
Der 79-jährige Vereinspräsident von Real Madrid hat angekündigt, dass es zu Neuwahlen um die Präsidentschaft beim Fußballgiganten kommen wird. "Es gibt eine Kampagne gegen mich, und ich berufe Neuwahlen ein, denn Real Madrid gehört den Mitgliedern“, verkündete Perez auf der kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Über zuletzt auffällige Starspieler der Madrilenen sowie die anhaltende Trainerdebatte wollte sich der Baulöwe nicht äußern.
"Ihr wollt, dass ich gehe? NA GUT. Ich berufe Wahlen ein, und dann werden wir sehen, wer gegen mich gewinnt."Florentino Perez kündigt Neuwahlen an

Dabei wird der aktuelle Amtsinhaber aber keinesfalls von seinem Amt zurücktreten, sondern sich auch für die anstehende Neuwahl aufstellen lassen und versuchen, seinen Posten zu verteidigen. "Ich werde bei den Wahlen antreten, um die Interessen der Mitglieder von Real Madrid zu verteidigen“, so Perez deutlich. Doch der Real-Boss zeigte sich auch recht angefressen und sagte: "Manche wollen die Ära von Real Madrid beenden. Wer das Ruder übernehmen will, sollte wissen: Das ist seine Chance."
Der 79-Jährige präsentierte sich selbstbewusst und scheute nicht vor klaren Statements zurück: "Sie werden mich NICHT einschüchtern. Sie geben mir viel Energie.“ Zudem verwies Perez auf die Errungenschaften während seiner bisherigen Amtszeit: "Ich bin der Erste, der alles gewinnen will. Unter meiner Präsidentschaft haben wir 37 Titel im Fußball gewonnen.“ Perez versicherte: "Ich arbeite Tag und Nacht wie ein Tier für Real Madrid.“
Dennoch versicherte der amtierende Real-Boss auch, dass er eine Wahlniederlage hinnehmen würde. "Ich werde gehen, wenn jemand die Wahlen gegen mich gewinnt.“
Gegen die zunehmend scharfe Kritik an Verein und seiner Person zeigte sich Perez jedoch standhaft und selbstsicher: "Ihr wollt, dass ich gehe? Na gut. Ich berufe Wahlen ein, und dann werden wir sehen, wer gegen mich gewinnt.“ Und Perez weiter: "Wenn jemand glaubt, er könne mich aus dem Verein werfen, muss er mich erst erschießen."
Eines wird auch durch die Pressekonferenz noch klarer: Die Stimmung beim spanischen Spitzenklub ist angespannt wie lange nicht.
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