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Fingerzeig im WM-Kampf: Gladbach-Star setzt wichtiges Ausrufezeichen

Jens Castrop spielt in der Nationalmannschaft Südkoreas eine immer größere Rolle. Ein WM-Stammplatz scheint ganz nah zu sein.
Jens Castrop fährt mit Südkorea zur WM
Jens Castrop fährt mit Südkorea zur WM | Stuart Franklin/GettyImages

Jens Castrop ist einer der fünf Gladbacher WM-Fahrern. Der Mittelfeldspieler, der früher für die deutsche U21-Nationalmannschaft aktiv war, ist mit Südkorea vertreten. Zwar gehört das Team um Superstar Heung-Min Son eher zu den WM-Underdogs, jedoch scheint die Form im Vorfeld des Groß-Events zu stimmen.

Die Südkoreaner bezwangen Trinidad und Tobago klar mit 5:0. Heung-Min Son (40., 43. per Elfmeter), Gue-Sung Cho (6., 77.) und Hee-Chan Hwang (75.) erzielten die Tore für die Ostasiaten.

Castrop macht wichtigen Schritt

Zwar konnte Castrop keinen eigenen Treffer erzielen, jedoch lief der WM-Test auch für ihn persönlich sehr gut. Der Gladbach-Star durfte von Beginn an ran und blieb 61 Minuten auf dem Feld und zeigte eine überzeugende Leistung.

Ein klarer Fingerzeig in Richtung WM-Stammplatz. Bei den letzten Länderspielen gegen die Elfenbeinküste (0:4) und in Österreich (0:1) musste Castrop noch passen. Grund dafür war eine Verletzung, die sich der Mittelfeldmann beim 3:3 seiner Fohlen gegen Köln zugezogen hatte. Der 22-Jährige erzielte in diesem Match zwei Tore und befand sich in Topform.

Ohnehin blickt Castrop auf eine persönlich sehr gelungene erste Saison im Gladbach-Trikot zurück. Lediglich das Saisonfinale fiel dann aufgrund einer Rotsperre eher unglücklich aus. Der Neuzugang stand trotzdem in 26 Bundesligaspielen auf dem Platz.

Castrop seit knapp einem Jahr für Südkorea im Einsatz

Der gebürtige Düsseldorfer feierte sein Debüt für Südkorea am 6. September 2026 im Länderspiel gegen die USA. Es folgten fünf weitere Einsätze. Dabei spielte er aber nie mehr als 45 Minuten - anders als im letzten WM-Test.

Zuvor hatte Castrop 26 Länderspiele für deutsche Junioren-Nationalteams absolviert. Der Mittelfeldprofi ist in Deutschland geboren und hat seine gesamte Karriere hierzulande verbracht. Seine Mutter stammt jedoch aus Südkorea, was den Nationswechsel ermöglicht hat.

Bei der WM 2026 treffen die Südkoreaner in der Gruppenphase auf Mexiko, Tschechien und Südafrika.


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