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Finanzspritze aus den USA? Investor will in Bundesliga einsteigen

Die Bundesliga bestätigt das Angebot eines Investors und beschäftigt sich konkret mit einer Umsetzung.
Bekommt die Bundesliga einen Investor?
Bekommt die Bundesliga einen Investor? | Daniela Porcelli/GettyImages

Die Bundesliga hat ihre Rolle als sogenannte Farmers League oder, anders gesagt, als Entwicklungsliga und Sprungbrett für angehende Superstars gefunden und in weiten Teilen verinnerlicht. Dies ist vor allem der finanziellen Übermacht der Premier League geschuldet, die Saison für Saison reihenweise Top-Talente aus der Bundesliga wegkauft. Gerade dieser Punkt des finanziellen Hinterherhinkens wird von vielen Experten und Akteuren der Branche als Wettbewerbsnachteil angesehen.

Bundesliga bestätigt: US-Investor will in deutsches Oberhaus einsteigen

Die große Frage, die sich alle stellen, ist, wie die Bundesliga die finanzielle Lücke zur englischen Top-Liga schließen oder zumindest kleiner werden lassen kann. Und nun kommt plötzlich ein interessierter Investor um die Ecke, der ins deutsche Oberhaus einsteigen will. Das bestätigte die Bundesliga nun selbst.

"Es ist zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde [...] Nach Vorlage des besagten Angebots hat die Bundesliga in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen."
Bundesliga Statement

"Es ist zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde", bestätigte die Liga eine dementsprechende Anfrage der Deutschen Presse Agentur. In welcher Höhe sich das Angebot aus den USA beläuft, ist derzeit noch unklar. Die Bundesliga hat dazu keine Angaben gemacht.

Wie die Bild berichtete, soll es sich dabei um ein milliardenschweres Kreditangebot des Finanzriesen Apollo handeln, bei dem die internationalen Medienrechte als Sicherheit dienen sollen. Bereits während der nun beendeten WM 2026 solle es demnach Treffen zwischen Ligavertretern und dem interessierten Investor gegeben haben.

"Richtig ist, dass auf Einladung von Apollo Sports im Juni in New York City ein informeller Austausch zwischen Vertretern von Apollo Sports, Bundesliga-Gremien und einigen Bundesliga-Clubs stattgefunden hat", bestätigte die Bundesliga.

Bundesliga prüft Angebot

Nun prüft die Bundesliga, inwieweit oder ob man sich auf einen eventuellen Deal einlässt und in welcher Form dies geschehen könnte. "Nach Vorlage des besagten Angebots hat die Bundesliga in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen", heißt es in der Stellungnahme. Demnach setzte man sich regelmäßig mit "möglichen Modellen auseinander", heißt es.


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