In der Bundesliga herrscht aktuell die Ruhe vor dem Sturm. Bei zahlreichen Klubs sind noch Deals zu erwarten, die jedoch teilweise erst am Deadline Day über die Bühne gehen werden. Unter anderem arbeiten beim SV Werder Bremen die Verantwortlichen noch mit Hochdruck an weiteren Deals. Laut Informationen der Bild könnten auf den letzten Metern des Sommer-Fensters noch sechs Transfers über die Bühne gehen.
Besonders konkret ist derzeit eine Verpflichtung von Moussa Ndiaye. Die Bremer befinden sich in Gesprächen mit dem RSC Anderlecht und hat dabei offenbar die Zielgeraden erreicht. Der 24-Jährige soll per Leihe und Kaufoption kommen und die linke Abwehrseite verstärken. Die Werderaner sollen jedoch Alternativen im Blick haben, die auf dem letzten Drücker kommen könnten, sofern der Deal scheitert.
SV Werder: Arthur und Puertas gehandelt
Auf der rechten Abwehrseite Gilt Arthur als Kandidat. Der Brasilianer wäre zu haben, wenn Leverkusen den anvisierten Doué-Deal über die Bühne bringen kann. Der SV Werder Bremen ist jedoch nicht der einzige Klub, der Gespräche mit Leverkusen führen soll. Ausgerechnet der HSV könnte dem SVW in die Quere kommen (90min berichtete).
Zwar hat die Außenverteidiger-Suche derzeit Priorität, jedoch könnten vor Transferschluss noch andere Deals getätigt werden. Die Bremer hätten gerne noch einen weiteren Mittelfeldspieler und sollen weiter darauf hoffen, dass der im Vorjahr geliehene Cameron Puertas erneut an die Weser wechselt. Der Ausgang im Poker um den 28-Jährigen gilt derzeit als offen.
Wird Bremen seine Verkaufskandidaten los?
Ebenso offen ist die Zukunft von so manchem Verkaufskandidat. Skelly Alvero und Dawid Kownacki sollen abgegeben werden und auch Abwehrspieler Julian Malatini könnte per Leihe gehen, sollte ein passendes Angebot auf dem Tisch kommen. Einige Spekulationen gibt es auch in Bezug auf die Zukunft von Samuel Mbangula. Der Flügelspieler gilt als großes Talent, legt jedoch nicht immer die optimale Einstellung an den Tag und könnte daher verkauft werden. Der FC Bologna soll Interesse angemeldet haben.
Noch nicht abschließend geklärt ist zudem die Zukunft von Justin Njinmah, der zwar kein konkreter Verkaufskandidat ist, jedoch bei passenden Angeboten gehen könnte. Man darf aber davon ausgehen, dass die Bremer nicht Njinmah und Mbangula, sondern maximal einen der beiden Spieler abgeben werden. Ansonsten müsste in der Offensive dringend auch noch was passieren. Langweilig dürfte Clemens Fritz bis zum 1. September jedenfalls nicht werden.
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