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Finale Coulibaly-Offerte auf dem Tisch - Pokert Werder weiter?

RC Straßburg hat sein Angebot für Karim Coulibaly aufgebessert - wie reagiert Werder?
Karim Coulibaly gilt als Abschiedskandidat in Bremen
Karim Coulibaly gilt als Abschiedskandidat in Bremen | picture alliance/GettyImages

Bei Werder Bremen gehört Karim Coulibaly weiterhin zu den Abschiedskandidaten und an der Weser blickt man mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den möglichen Abgang des Shootingstars.

Zum einen konnte Coulibaly in der Vorsaison eine herausragende Entwicklung nehmen und war eine freudige Entdeckung der sportlichen Entwicklung der Grün-Weißen. Sein Abgang würde qualitativ schmerzen. Doch der steile Aufstieg des 19-Jährigen könnte auch die Bremer Kassen klingeln lassen – Geld, das Werder gut gebrauchen und gerne in weitere Zugänge investieren würde.

Ligue 1-Klub bessert Coulibaly-Offerte nach

Bereits am vergangenen Wochenende segelten zwei Angebote aus Frankreich für Coulibaly auf den Verhandlungstisch, doch Bremen lehnte beide Offerten des Erstligisten RC Straßburg ab. Grund: Beide Male lag das Angebot der Straßburger unter 20 Millionen Euro. Nun packte der Interessent aus der Ligue 1 aber offenbar nochmal was drauf.

Nach Informationen der Bild soll das neue Angebot von Straßburg vom heutigen Dienstag nun bei 20 Millionen Euro fix liegen und könnte dank verschiedener Boni noch auf 25 Millionen Euro ansteigen. Das dürfte schon deutlich mehr den Geschmack der Werder-Bosse treffen.

Sollten die Bremer bei dieser Offerte nun einschlagen und im Werben um Coulibaly schwach werden, soll das Geld aus Frankreich offenbar umgehend in die fixe Verpflichtung von Cameron Puertas fließen, der in der Vorsaison per Leihe schon überzeugen konnte und den Cheftrainer Daniel Thioune offenbar gerne wieder im Kader haben würde.

Zudem soll noch ein neuer Rechtsverteidiger auf dem Wunschzettel stehen, der durch die Coulibaly-Kohle geholt werden könnte.

Letztes Angebot aus Straßburg - Pokert Werder?

Werder muss nun eine Entscheidung treffen, denn dass RC Straßburg das Angebot nochmals erhöht, scheint demnach ausgeschlossen. Die aktuelle und verbesserte Offerte gilt als letztes Angebot der Franzosen – mehr als 20 Millionen fix wolle man nicht auf den Tisch legen.

Die Bremer müssen also in ihrer Preisvorstellung entgegenkommen, wenn man schnell Klarheit möchte. Angeblich hatte man sich beim Verkauf von Coulibaly insgesamt aber 30 Millionen Euro erhofft. Wenn Werder pokert und bis zur Transfer-Deadline am 1. September auf ein noch besseres Angebot hofft, könnte man am Ende auch auf dem Spieler sitzen bleiben und müsste damit andere Kaderplanungen wohl beiseite schieben.


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