Mohamed Ali Zoma wird für den 1. FC Nürnberg immer mehr zum Schlüsselspieler im Angriff. Der 22-Jährige ist zwar mühsam in die Saison gestartet, knipst inzwischen aber regelmäßig. Zuletzt zeigte der Italiener beim 3:2-Auswärtssieg in Kiel mit einem Tor und einem Assist positiv auf. Insgesamt bringt es Zoma in der laufenden Spielzeit auf zehn Zweitliga-Tore und drei Assists.
Die großartige Entwicklung des jungen Stürmers, der im Sommer vom italienischen Drittligisten UC AlbinoLeffe gekommen war, ist für Miroslav Klose eine große Freude, jedoch dürfte so langsam auch die Angst mitschwingen. Wie die Bild berichtet, haben bereits mehrere Klubs aus ganz Europa den FCN-Shootingstar auf dem Zettel. Schon jetzt stellt sich folgerichtig die Frage, wie lange die Franken Zoma noch halten können, selbst wenn dieser bis 2029 Vertrag hat.
Klose warnt vor verfrühtem Wechsel
Klose sieht die Angelegenheit aber noch entspannt. "Damit befasse ich mich überhaupt nicht", stellte er laut Angaben der Bild klar. Der frühere Weltklasse-Stürmer und heutige Nürnberg-Coach betont, dass sich Zoma sehr gut überlegen müsse, wann und wohin er den nächsten Schritt machen möchte. "Spielen ist das A und O. Er weiß, wie sehr ich ihn schätze", führte Klose aus. Tatsächlich hat der Weltmeister aus dem Jahr 2014 vom ersten Spiel an auf Zoma gesetzt und diesen praktisch immer von Beginn an gebracht.
Dabei nahm er auch in Kauf, dass der Youngster zunächst ein paar Schwierigkeiten hatte. "Am Anfang ist ihm der Ball noch versprungen, jetzt hat er alles seinem Tempo angepasst", lobte der Nürnberg-Coach die Entwicklung seines Schützlings.
Chatzialexiou möchte Zoma nicht verkaufen
Sportvorstand Joti Chatzialexiou sprach sich ebenfalls ganz klar für einen Verbleib des Stürmers aus. "Momo ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Wir haben nicht vor, ihn abzugeben", verdeutlichte er. Macht Zoma aber so weiter, dürfte er dem Club schon bald entwachsen sein. Dann dürfte das übliche Prozedere seinen Lauf nehmen. Als Tabellen-Zehnter hat der FCN selbst schließlich auch keine Aufstiegschancen mehr.
