Rund um FCN-Youngster Ayoub Chaikhoun hatte sich zuletzt eine kleine Schlammschlacht entwickelt. Weil sein Klient in der laufenden Saison nur wenig zum Zuge kommt, hatte Berater Mo Amami zunächst mit einem Wechsel gedroht – nur um dann nochmal nachzulegen und heftig gegen Miroslav Klose zu ledern.
Chaikhouns Berater wetterte, dass das Vertrauen in die Zusammenarbeit mit Klose "nachhaltig beschädigt" sei. Dazu wurde der Youngster angeblich "sportlich und menschlich in eine Situation gebracht, die für seine Entwicklung und seine Karriere nicht mehr tragbar ist" (90min berichtete).
Schwere Vorwürfe – auf die der angegriffene Klose aber cool reagiert und den Berater einfach links liegen lässt.
"Ich bin da total entspannt", entgegnete der FCN-Coach bei der Bild. "Es ist seine Meinung. Ich rede mit dem Spieler. Das ist das, was ich machen kann. Wenn ich auf die Meinung von jedem Berater höre, dann ist genug Chaos da. Weil jeder seine Meinung hat. Jeder vertritt den Spieler und will, dass er auf Spielzeit kommt. Letztendlich sind wir dafür da, um Entscheidungen zu treffen."
"Das Verhältnis zum Spieler ist mir wichtig, nicht zum Berater", führte Klose aus. "Ich habe sowieso nur ganz wenig Kontakt mit Beratern und mit ihm sowieso nicht."
Konsequenzen haben die Aussagen des Beraters übrigens nicht: "Er ist bei uns, wie es die ganze Zeit war", bestätigte Klose, dass er Chaikoun weiterhin in seinem Kader sieht.
