Der FC Bayern wird im Sommer versuchen, den ohnehin schon hochkarätig besetzten Kader punktuell zu verbessern. Ziemlich sicher sein kann man sich schon jetzt, dass ein neuer Offensivspieler den Weg nach München finden wird. "Wir sind uns einig, dass wir einen Offensivspieler holen, wenn er zu finanzieren ist", machte Sportvorstand im Gespräch mit der Bild deutlich.
Die Möglichkeit ist gegeben, dass es sich dabei um Anthony Gordon handeln wird. Das Interesse der Bayern am Newcastle-Star ist hinlänglich bekannt und auch Eberl macht keinen Hehl daraus, dass man sich um seine Dienste bemüht. "Wir haben ein sehr gutes Gespräch geführt und hoffen, dass wir weiterkommen", schilderte der Bayern-Kaderplaner.
Knackpunkt beim Gordon-Transfer dürfte die Ablöse werden. Newcastle soll 86 Millionen Euro fordern, was die Münchner aber nicht bezahlen wollen. Mit dem Offensiv-Allrounder selbst sollen sich die Bayern laut Bild-Angaben hingegen schon einig sein.
FC Bayern beschäftigt sich mit Eichhorn
Gordon ist jedoch nicht der einzige Spieler, der bei den Bayern-Bossen hoch im Kurs steht. Hertha-Talent Kennet Eichhorn, der per Ausstiegsklausel für zwölf Millionen Euro wechseln könnte, ist ebenfalls ein Thema. "Ich finde, wenn du Kenny Eichhorn siehst - und der FC Bayern würde sich damit nicht beschäftigen -, dann würden wir unseren Job nicht machen. Jetzt muss man gucken, ob das reinpasst und was die Vorstellung von ihm und seinem Management sind. Ob das dann passiert, ist was ganz anderes", führte Eberl aus.
Der 16-Jährige ist im zentralen Mittelfeld zu Hause und wird von zahlreichen Klubs genau beobachtet. Letztlich dürfte entscheidend sein, ob die Bayern dem Youngster auch eine Perspektive aufzeigen können.
Stones kein Thema beim FC Bayern: Gerüchte um Gvardiol
Definitiv keine Rolle spielt hingegen der Name John Stones. "Das ist Not True", nahm Eberl der Bild sozusagen ihre Arbeit ab. Zuvor hatte die Daily Mail berichtet, dass die Bayern Interesse am 31-Jährigen haben sollen. Womöglich wird jedoch ein anderer Manchester-City-Verteidiger zum Thema.
Laut Informationen von Bild-Fußballchef Christian Falk sympathisiert nämlich Josko Gvardiol mit der Idee, zum FC Bayern zu wechseln. Der Abwehrspieler würde aber mindestens 70 Millionen Euro kosten. Erst wenn die Bayern zuvor Einnahmen generieren, könnte der Kroate ein heißeres Thema werden. Zu dieser Personale äußerte sich Eberl jedoch nicht näher.
FC Bayern: Eberl plant wenige Veränderungen
Bereits jetzt stehen die Abgänge von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro fest, deren Verträge nicht verlängert werden. Auch der Abschied von Leih-Stürmer Nicolas Jackson ist wohl beschlossene Sache. Offen ist der FC Bayern unter anderem auch für einen Verkauf von Hiroki Ito und möchte wohl 20 Millionen Euro für den Japaner. Eine Vielzahl von Verkäufen und Käufen wird es aber nicht geben.
"Wir werden wieder Schritte machen und den Kader umbauen, ohne radikal zu sein. Wir haben unseren Kader so weit stehen, dass wir nicht viel machen werden, außer vielleicht auf ein, zwei Positionen", schilderte Eberl.
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