Der FC Bayern steht kurz vor dem nächsten Transfer-Coup! Nachdem bei Nathaniel Brown bereits alle Zeichen auf zeitnahen Vollzug stehen, gelang den Bossen nun auch im Poker um Ismael Saibari der Durchbruch.
Die Bild berichtet, dass die Münchner mit der PSV Eindhoven eine komplette Einigung erzielt haben. Demnach wird für den 25-jährigen Offensivspieler eine Ablöse von knapp unter 55 Millionen Euro (inkl. Boni) fällig – also in etwa die Range, die auch Brown kosten wird.
Zwischen Saibari und dem FC Bayern war schon länger alles klar. Der Marokkaner, der beim ersten WM-Spiel seines Landes gegen Brasilien (1:1) sehenswert zur zwischenzeitlichen Führung getroffen hatte, soll in München einen Vertrag bis 2031 unterschreiben.
Um im Poker nichts mehr anbrennen zu lassen, soll der Medizincheck noch während der WM in Nordamerika stattfinden. Praktisch: Bayerns Teamarzt Dr. Jochen Hahne ist ohnehin vor Ort, da er auch als Arzt des DFB-Teams fungiert. Die Untersuchungen könnten nach Marokkos zweitem WM-Spiel gegen Schottland stattfinden.
Für Eindhoven wird der Deal einen neuen Rekordverkauf darstellen. Bislang brachte Hirving Lozano (für 50 Millionen Euro zur SSC Neapel) die höchsten Einnahmen; für die PSV war klar, dass Saibari diese Marke übertreffen soll. Beim FC Bayern steigt der Marokkaner zu einem der teuerste Einkäufe der Historie auf.
Bayerns bisherige Rekordeinkäufe:
Spieler | Ablöse |
|---|---|
Harry Kane | 95 Mio. Euro |
Lucas Hernandez | 80 Mio. Euro |
Luis Diaz | 70 Mio. Euro |
Matthijs de Ligt | 67 Mio. Euro |
Michael Olise | 53 Mio. Euro |
Joao Palhinha | 51 Mio. Euro |
Min-jae Kim | 50 Mio. Euro |
Saibari ist in der Offensive sehr variabel einsetzbar, kann als Zehner, Flügelspieler und als Mittelstürmer agieren. Somit bietet er dem FC Bayern viele verschiedene Möglichkeiten; mit 19 Toren und neun Vorlagen in 37 Pflichtspiele legte er zuletzt eine starke Saison im PSV-Dress hin.
Sein Nationalmannschaftskollege Bilal El Khannouss, der für den VfB Stuttgart aktiv ist, hatte erst am Wochenende verlauten lassen, dass für Saibari die Zeit für einen Topklub reif sei: "Er ist ein unglaublicher Spieler. Ich wünsche es ihm, für ein großes Team zu spielen."
Nachdem Wunschspieler Anthony Gordon letztlich zu teuer war, haben die Münchner nun also eine günstigere, aber nicht minder spannende Alternative für ihre Offensive gefunden. Für Saibari, der in der Jugend von Anderlecht, Mechelen und Genk ausgebildet wurde und in Eindhoven zum Profi aufstieg, werden es die ersten Schritte in einer Topliga sein.
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