FC Bayern: Neue Entwicklung im Boey-Poker
Von Jan Kupitz

Als der FC Bayern im vergangenen Herbst arge Personalprobleme, insbesondere in der Defensive, zu beklagen hatte, war Sacha Boey regelmäßig zum Einsatz gekommen. Nach den ersten neun Bundesliga-Spieltagen standen fünf Startelf-Einsätze sowie vier Einwechslungen zu Buche, dazu durfte er in der Champions League und im DFB-Pokal ran.
Doch seitdem hat sich seine Lage stark verschlechtert: Seit dem Top-Spiel gegen Leverkusen am 1. November, wo er kurz vor Schluss eingewechselt wurde, stand Boey keine einzige Sekunde mehr auf dem Feld. Der Kader der Münchner wurde gesunder, folglich gab es für den Außenverteidiger keine Verwendung mehr. Der Tenor ist klar: Gibt es einen Abnehmer, darf Boey in diesem Winter gehen!
In den letzten Wochen wurde vor allem Crystal Palace hartnäckig als Interessent genannt. Oliver Glasner würde Boey gerne als Konkurrent für den gesetzten, aber nahezu alternativlosen Daniel Munoz haben, hieß es. Konkret wurde diese Fährte bislang aber nicht - und dabei wird es wohl bleiben.
Sky Sports berichtet nun, dass Palace zwar Optionen für die Rechtsverteidiger-Position prüfe, Boey aber nicht zu den möglichen Kandidaten der Londoner gehöre. Entgegen anderslautenden Berichten werde der Bayern-Reservist von Palace nicht in Betracht gezogen - ein Wechsel auf die Insel dürfte sich somit erledigt haben. Weitere Interessenten sind derzeit nicht in Sicht.
Womöglich schreckt die anderen Klubs auch das hohe Preisschild der Münchner ab. Max Eberl wolle für Boey rund 20 Millionen Euro haben, so Sky. Entweder per festem Transfer oder per Leihe mit Kaufpflicht. Eine ziemlich üppige Forderung, wenn man bedenkt, dass Boey zuletzt keine Bäume ausgerissen hat
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