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Bericht: Bayern-Youngster wegen Eberl "maximal irritiert"

Zwischen Arijon Ibrahimovic und dem Bayern-Boss scheint es Klärungsbedarf zu geben.
Max Eberl
Max Eberl | N. Hermann/GettyImages

In den letzten Tagen der Transferperiode geht es für den FC Bayern in erster Linie darum, Spieler mit wenig Einsatzchance noch von der Gehaltsliste zu streichen. Sacha Boey ist diesbezüglich der dringlichste Name, aber auch bei Arijon Ibrahimovic ist ein Abschied plötzlich denkbar.

Nach seiner Leihrückkehr vom 1. FC Heidenheim war der Youngster eigentlich als Backup von Luis Diaz vorgesehen. Doch in dieser Woche berichtete Sky plötzlich, dass der FC Bayern offen sein, auch Ibrahimovic noch abzugeben. Daraufhin bestätigte Sportvorstand Max Eberl, dass Ibrahimovic es nach der Vorbereitung, die offenbar nicht nach Wunsch der Verantwortlichen ausgefallen ist, "etwas schwerer" haben könnte (90min berichtete).

"Wenn was da ist, was spruchreif ist, was interessant sein kann für beide Beteiligten, dass man dafür dann eben nochmal offen wäre", ergänzte Bayerns Sportchef.

Eberl bewirkt mit seinen Aussagen das Gegenteil

Im Spielerlager kamen diese öffentlichen Aussagen von Eberl offenbar gar nicht gut an. Sport1 berichtet, dass Ibrahimovic vom Statement seines Vorgesetzten "maximal irritiert" war. Und auch sein Berater Roman Rummenigge habe sich ob der Deutlichkeit der Aussagen "vor den Kopf gestoßen" gefühlt.

Max Eberl könnte nun genau das Gegenteil seines eigentlichen Vorhabens erreicht haben. Denn anstatt dass Ibrahimovic nun aufgibt und einen Abgang in Bewegung setzt, soll er laut Sport1 "wenig Anlass" sehen, dem FC Bayern bei einem Wechsel entgegenzukommen. Stattdessen könnte er auf stur stellen und seinen Vertrag aussitzen.

Diesen hatten die Münchner übrigens erst vor wenigen Wochen bis 2028 verlängert – um zu zeigen, dass man in der neuen Saison mit Ibrahimovic plant. Kurz vor dem Saisonstart wurden diese Pläne von den Verantwortlichen über den Haufen geworfen.

Mit Noel Aseko, Jonah Kusi-Asare, Maurice Krattenmacher und Mike Wisdom hat der FC Bayern in diesem Sommer schon mehrere Youngster fest abgegeben, dazu wurde Felipe Chavez mit Kaufoption verliehen. Das zeigt: Auch wenn Vincent Kompany vermehrt auf Nachwuchskräfte baut, bleibt es trotzdem eine große Hürde, beim Rekordmeister auch Fuß zu fassen.


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