Bei Arijon Ibrahimovic könnte sich auf den letzten Metern der Transferperiode noch etwas tun. Der 20-Jährige gilt neuerdings wieder als möglicher Abschiedskandidat beim FC Bayern. Nun hat sich auch Sportvorstand Max Eberl zur Situation des Youngsters geäußert und die Tür für einen Wechsel ausdrücklich nicht geschlossen. "Wir sind offen, wenn etwas da ist, das spruchreif ist", erklärte Eberl.
Erst am Mittwoch waren Berichte über eine Wende in der Planung mit Ibrahimovic aufgetaucht (90min berichtete). Nach Sky-Informationen sollte der Offensivspieler die neue Saison eigentlich als Ersatz für Luis Diaz beim FC Bayern verbringen, inzwischen steht jedoch wieder ein möglicher Abschied im Raum.

Für Ibrahimovic könnte ein Wechsel vor allem mit Blick auf regelmäßige Einsatzzeiten in seinem noch jungen, entwicklungsfähigen Alter interessant werden. In der vergangenen Saison war er an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen, sammelte dort Spielpraxis und überzeugte mit guten Auftritten, ehe er im Sommer nach München zurückkehrte.
In Heidenheim habe Ibrahimovic "sehr, sehr gute Saison gespielt", sagte Eberl: "Beim Absteiger, natürlich. Aber trotzdem war er noch eher der Spieler, der uns von der Intensität und seiner Weiterentwicklung gefallen hat." In der Vorbereitung habe sich aber gezeigt, dass es für Ibrahimovic in München "doch schwerer werden könnte", führte Eberl aus.
Drei Klubs beschäftigen sich mit Ibrahimovic
Mit Union Berlin, Werder Bremen und Atalanta Bergamo sollen sich gleich drei Klubs mit Ibrahimovic beschäftigen. Während bei den beiden Bundesligisten eine Leihe im Raum steht, soll Atalanta sogar an einem festen Transfer interessiert sein.
Ein weiterer Bayern-Neuzugang ist auch bei einem Abgang Ibrahimovic' derweil sehr unwahrscheinlich. Eberl bezifferte die Wahrscheinlichkeit, dass kein Neuer mehr kommt, auf "99 Prozent". Diese Aussage habe er in dem Wissen getätigt, dass Ibrahimovic noch gehen könnte, erklärte er am Donnerstag.
Die Bayern-Offensive ist zwar nicht sonderlich breit aufgestellt, jedoch gibt es eben auch Spieler wie beispielsweise Alphonso Davies oder Nathaniel Brown, die nicht nur auf der Linksverteidiger-Position, sondern auch offensiver zu Einsatz kommen können.
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