FC Bayern: Das steckt hinter dem langen Boey-Ausfall
Von Jan Kupitz

Wenn es beim FC Bayern in den vergangenen Wochen einen Verlierer gab, dann eindeutig Sacha Boey. Zwecks Personalproblemen hatte der Rechtsverteidiger zu Saisonbeginn regelmäßig gespielt und dabei einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Nach und nach wurde der Münchner Kader aber wieder voller, wodurch Boeys Minuten sanken. Letztmals war er am 1. November gegen Leverkusen im Einsatz.
Der kicker berichtete zuletzt, dass auch disziplinarische Gründe dafür sorgten, dass Boeys Spielzeit so drastisch abnahm. Daneben wurde der Franzose aber auch krankheitsbedingt zurückgeworfen, denn die letzten fünf Spiele verpasste er allesamt aus Krankheitsgründen. Nähere Infos blieben bislang aus.
Doch nun berichtet die tz, dass Boey von einer seltenen und langwierigen Magen-Darm-Erkrankung erwischt wurde, die ihm zu schaffen machte. Der Verein bestätigte daraufhin gegenüber der Bild, dass Boey in der Tat an einem sehr hartnäckigen, aber nicht völlig außergewöhnlichen Magen-Darm-Infekt leide. Dabei soll er auch abgenommen haben. Sprich: Er dürfte einiges an Kraft verloren haben.
"Es ist bitter, dass er so lang krank war und immer noch nicht fit ist. Das Wichtigste ist, dass er wieder fit wird", meinte Sportdirektor Christoph Freund auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
Immerhin: Laut Bild-Informationen soll Boey mittlerweile wieder im Aufbautraining sein, wodurch es Hoffnung gibt, dass er bald wieder einsatzbereit ist. Wie es dann mit ihm weitergeht, bleibt aber abzuwarten. Eigentlich war vom FC Bayern in diesem Winter ein Transfer angepeilt worden; ob sich nach dem langen Ausfall ein Abnehmer findet? Zweifelhaft.
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