Es wird bereits erwartet, dass mit Nils Schmadtke der Chefscout des FC Bayern zeitnah seinen Posten räumen und den Verein verlassen muss. Während Max Eberl als sein Vorgesetzter einen neuen Vertrag beim deutschen Rekordmeister unterschreiben wird, muss einer seiner engsten Vertrauten wohl gehen (90min berichtete).
Den Informationen von Sport1 zufolge steht in München ein pikanter Vorwurf gegenüber Schmadtke im Raum: So soll die Scouting-Abteilung mehrfach dafür verantwortlich gewesen sein, dass Informationen über die Transferplanung des Klubs an die Öffentlichkeit gelangt sind.
Ob nun der 37-Jährige selbst darin verwickelt ist oder nicht, ist insofern zweitrangig, als dass er für die gesamte Abteilung verantwortlich ist. Mit Christopher Vivell steht der TZ zufolge bereits ein potenzieller Nachfolger parat, der aktuell noch bei Manchester United unter Vertrag steht.
Eberl nimmt Schmadtke in Schutz: "Menschen nicht diffamieren"
Kurios wirkt jedoch die Aussage von Eberl selbst, als er nach dem 4:2-Testspielsieg in Heidenheim am Montagabend auf die zu diesem Zeitpunkt noch sehr frischen Berichte rund um das bevorstehende Schmadtke-Aus reagierte. "Nein, das kann ich ehrlicherweise nicht bestätigen. Nils hat noch ein Jahr Vertrag, so wie ich", betonte der Sportvorstand dabei.
Womöglich galt diese Aussage zunächst dem Schutz der eigenen Mitarbeiter, vielleicht soll Schmadtke aber auch erst mit seinem auslaufenden Vertrag den Verein verlassen. Das dürfte demnächst klar werden. "Ob der jetzt bei Bayern weitermacht oder nicht, wir sollten Menschen nicht diffamieren. Das ist für mich gerade alles einen touch too much, was da über Nils Schmadtke geschrieben wird", stellte sich Eberl jedenfalls auch hinsichtlich der kursierenden Vorwürfe vor seinen Chefscout.
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