Es sind keine leichten Tage, die Max Eberl aktuell beim FC Bayern erlebt. Trotz einer bislang guten Transferphase ist die Zukunft des 52-Jährigen noch immer ungewiss, schließlich läuft sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister nur noch bis zum kommenden Sommer.
Dennoch steht er wohl vor einer Verlängerung in München, diese ist allerdings an verschiedene Bedingungen geknüpft – und eine davon würde Eberls Position im Verein auf lange Sicht schwächen.
Eberls Position wird weiter geschwächt
Die tz berichtet unter Berufung auf das Portal Absolut Bayern, dass als Bedingung für eine Verlängerung Eberls Vertrauter Nils Schmadtke gehen muss. Der Chefscout stand zuletzt schon länger in der Kritik, was vor allem an seinem kostenintensiven und aufwendigem Live-Scouting vor Ort liegt.
Aber: Überraschende Schnäppchen blieben trotzdem aus. Stattdessen sollen Zweifel an seiner Bayern-Tauglichkeit bestehen. Nach Markus Weinzierl droht Eberl also seinen nächsten Verbündeten im Verein zu verlieren.
Der 52-Jährige und Schmadtke kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Mönchengladbach. Der Sohn von Jörg Schmadtke war von April 2019 bis Juni 2020 Scout bei den Fohlen – zu dieser Zeit war Eberl Sportdirektor.
Kommt jetzt Vivell?
Ein möglicher Nachfolger für Schmadtke ist dabei auch schon im Gespräch: Christopher Vivell. Der 39-Jährige leitet aktuell die Scouting-Abteilung von Manchester United, sein Vertrag läuft allerdings im kommenden Sommer aus.
Vivell und Sportdirektor Christoph Freund arbeiteten einst erfolgreich bei RB Salzburg zusammen und schätzen sich seitdem sehr. Gerüchte um ein Bayern-Engagement des 39-Jährigen sind dabei nicht neu: Bereits 2023 wurde er mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht – jetzt könnte sein Weg mit Verspätung doch noch nach München führen.
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