Im Januar wechselte Donyell Malen auf Leihbasis vom englischen Klub Aston Villa zur AS Rom. Was der Niederländer dort seit seiner Ankunft fabriziert ist eindrucksvoll und erinnert an das, was sich einst Borussia Dortmund von dem Offensiv-Akteur versprach.
Malen blüht bei der Roma auf
Offensichtlich scheint dem 27-Jährigen die italienische Serie A zu liegen. Nach gerade einmal zwölf Einsätzen in der höchsten Spielklasse Italiens steht der ehemalige Dortmunder bereits bei zehn Treffern, was mit den drittmeisten Toren eines Spielers in der aktuellen Serie-A-Saison gleichzusetzen ist.
Beim vergangenen 3:0-Heimsieg der Roma gegen Pisa gelang Donyell Malen sogar ein Dreierpack mit dem er sein Team zu wichtigen drei Punkten im Rennen um das internationale Geschäft führte. Somit ist der Niederländer außerdem der erste Dreierpacker in der laufenden Saison in Italien. Von der italienischen Presse wird Malen für seine erneute Glanzleistung gefeiert, so schreibt beispielsweise Tuttosport vom "überragenden Malen. Der Niederländer war nicht zu bremsen."
Bleibt Malen langfristig?
Wie Transferjournalist Fabrizio Romano im Zuge der Malen-Leihe vermeldete, ist eine Kaufpflicht in Höhe von 25 Millionen Euro Ablöse im Deal enthalten. Diese soll dem Vernehmen nach greifen, wenn sich die Roma für die Champions League beziehungsweise Europa League qualifizieren kann und der Niederländer dabei in 50 Prozent der Begegnungen zum Einsatz kommt.
Angesichts der aktuellen Tabellenkonstellation ist dies kein unwahrscheinliches Szenario. So stehen die Römer aktuell auf dem sechsten Platz in der Serie A, welcher zwar lediglich für die Conference-League-Qualifikationsphase genügt, befinden sich allerdings in Reichweite um eventuell noch Juventus Turin oder das überraschend starke Como zu kassieren und noch mal weiter nach oben zu klettern.
Selbst im Falle einer Conference-League-Qualifikation dürfte sich die Roma dennoch Hoffnungen auf einen Verbleib des 27-Jährigen machen, müsste die Konditionen jedoch mit Malens Stammverein Aston Villa neu verhandeln. Für den Niederländer wäre ein Verbleib in der italienischen Hauptstadt wohl das Wunsch-Szenario, schließlich erlebt der Offensivakteur gerade eine der stärksten, wenn nicht sogar die stärkste Phase in seiner bisherigen Laufbahn.
