Lange war es gezwungenermaßen ruhig bezüglich Transfers bei Werder Bremen. Doch am Freitag war es damit vorbei. In einem überraschenden Deal sicherten sich die Grün-Weißen Mittelfeldspieler Ludovit Reis – und das auch noch ablösefrei.
Der Ex-HSV-Star verstärkt das Mittelfeld der Bremer und soll die Lücke schließen, die Romano Schmid nach seinem Abgang zu Frosinone Calcio hinterlassen hat. Doch der Niederländer ist nicht der einzige Neuzugang, der bei Werder auf der Matte steht.
Der verlorene Sohn kehrt zurück
Die DeichStube berichtet, dass auch Eren Dinkci kurz vor einem Wechsel an den Osterdeich steht. In der Nacht auf Samstag sei demnach der entscheidene Durchbruch geglückt. Der 24-Jährige wird demnach für ein Jahr vom SC Freiburg ausgeliehen – allerdings ohne Kaufpflicht oder Kaufoption.
Werder entrichtet dabei eine Leihgebühr im niedrigen sechsstelligen Bereich, um Dinkci zurück ins Weser-Stadion zu holen. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass Bremen Dinkci festverpflichtet, schließlich hat er in Freiburg keine Zukunft. Spielt er also eine gute Saison, dürften sich beide Vereine im nächsten Sommer also zusammensetzen.
Weitere Baustellen bleiben
Mit Dinkci verpflichtet Werder den gesuchten variablen Offensivspieler. Der 24-Jährige ist zwar auf dem rechten Flügel zuhause, kann jedoch auch als Sturmspitze agieren. Dort will Werder weiterhin noch einen Neuzugang holen, die Dinkci-Verpflichtung nimmt jedoch etwas Druck vom Kessel.
Nichtsdestotrotz muss auch nach der Rückkehr des Eigengewächses noch etwas passieren bei Werder. Die Außenverteidigung ist weiterhin eine große Baustelle, auf Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz warten also noch arbeitsreiche Wochen.
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