Erneuter Neuer-Rückschlag: Das sagen Eberl und Kompany

Manuel Neuer macht den Bayern zunehmend Sorgen. Der Keeper musste beim 4:1-Sieg gegen Gladbach zur Halbzeit vom Platz.
Bei Manuel Neuer läuft es dieser Tage nicht rund
Bei Manuel Neuer läuft es dieser Tage nicht rund | ALEXANDRA BEIER/GettyImages

Erneuter Rückschlag für Manuel Neuer. Der Bayern-Keeper musste beim 4:1-Erfolg der Münchner gegen Borussia Mönchengladbach zur Pause ausgewechselt werden.

Neuer hatte sich vor drei Wochen einen Muskelfaserriss zugezogen und fehlte an den beiden vergangegenen Wochenende. Jonas Urbig vertrat den Kapitän unter anderem im Klassiker gegen Borussia Dortmund, obwohl Neuer alles dafür tat, für das Gipfeltreffen fit zu werden. Eigentlich wäre anzunehmen, dass die Verletzung zumindest bis zum Gladbach-Spiel ausgeheilt sei, jedoch war das wohl nicht zu 100 Prozent der Fall. Es war schließlich wieder die Wade, die Neuer Probleme machte.

"Manu hat bisschen was gespürt an der Wade. Das nächste Spiel ist schon sehr kurzfristig. Aber ich will noch nicht zu viel spekulieren, mal schauen, was rauskommt."
Vincent Kompany (Sky)

"Manu hat bisschen was gespürt an der Wade. Das nächste Spiel ist schon sehr kurzfristig. Aber ich will noch nicht zu viel spekulieren, mal schauen, was rauskommt", erklärte Vincent Kompany nach dem Spiel bei Sky. Leon Goretzka wollte sich um seinen Kollegen keine zu großen Sorgen machen. "Ich glaube, dass es nichts Schlimmes und nur eine Vorsichtsmaßnahme war", führte er aus.

Auch Sportvorstand Max Eberl meldete sich nach der Neuer-Verletzung zu Wort. "Er wird jetzt untersucht, vielleicht ist es auch nur eine Verhärtung. Dass er nicht glücklich damit ist, kann ich mir vorstellen. Aber wir haben es auch immer gesagt: Manu wird 40", machte dieser deutlich.

Viele Verletzungen: Geht sich für Neuer noch eine Saison aus?

Noch ehe Neuer Ende März seinen 40. Geburtstag feiert, soll die Entscheidung fallen, ob der Keeper noch ein Jahr dran hängen möchte oder nicht. Die Vielzahl an kleineren Blessuren könnten dazu beitragen, dass Neuer bereits im Sommer seine Handschuhe an den Nagel hängt. Insbesondere wegen seiner Verletzungsanfälligkeit müsste der Schlussmann bei einer möglichen Verlängerung wohl auf Gehalt verzichten.

Eberl betonte jüngst in einem Interview auch, dass Neuer für sich herausfinden müsse, ob sein Körper noch ein Jahr auf Top-Niveau mitmache. Die Zweifel werden mit jeder Verletzung größer.

Neuer droht Ausfall gegen Atalanta Bergamo

Ein erneuter Neuer-Ausfall käme für den FCB gewissermaßen zur Unzeit. Bereits am Dienstag (10. März) steht für den deutschen Rekordmeister das Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel bei Atalanta Bergamo an. Acht Tage später ist das Rückspiel angesetzt. Immerhin haben die Münchner mit Jonas Urbig einen Back Up, auf den man sich schon jetzt verlassen kann.

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