Entscheidung um Klose-Zukunft beim FCN gefallen
Von Yannik Möller

In der vergangenen Woche äußerte sich Joti Chatzialexiou noch eher zurückhaltend zur Zukunft von Miroslav Klose beim 1. FC Nürnberg. "Ich habe mit Miro eine Absprache. Die kennen wir beide. Der eine hat mehr Geduld, der andere weniger", erklärte der Sportvorstand hinsichtlich der Gespräche um eine mögliche Vertragsverlängerung mit dem Cheftrainer (90min berichtete).
Nun scheint es doch noch zu einem Durchbruch gekommen zu sein, denn: Klose will seinen zum Sommer auslaufenden Vertrag verlängern - und zwar bis 2028.
Klose erklärt seine Bedenken für ausgeräumt
Ihm gehe es stets "um die Spieler und den Verein", hatte Klose nach der Trainingseinheit am Dienstag betont (via Bild). Wichtig sei ihm aber auch, dass es "stetig aufwärts gehen" müsse. "Das Gefühl hatte ich nicht immer. Wenn man Hochzeit hat, kann man nur auf einer sein und nicht auf mehreren. Ich möchte hier langfristig etwas aufbauen. Das hat lange gedauert, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass alle an einem Strang ziehen", zeigte er sich offen für einen weiteren Verbleib beim FCN.
Zuletzt hatte Klose eher mit vergleichsweise offener Kritik an der Transferpolitik beim Zweitligisten und der Kurzlebigkeit der handelnden Personen für Schlagzeilen gesorgt. Das wiederum sorgte für das Gefühl, dass sich die Wege zwischen Club und Cheftrainer womöglich trennen könnten.
Diese Vorbehalte scheinen nun ausgeräumt zu sein. Informationen der Bild zufolge soll auch ein Drängen von Peter Meier, dem Aufsichtsratsvorsitzenden des FCN, für diesen Fortschritt gesorgt haben. Chatzialexiou sei von ihm auf eine zeitnahe Klarheit in der Klose-Thematik angesetzt worden, heißt es. Das scheint nun gewirkt zu haben.
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