Das Personal-Beben um Stefan Kuntz zählte zu den wenigen unschönen Aspekten in der eigentlich sehr gelungenen Saison 2025/26 für den HSV. Die Entlassung des Sportvorstands hat laut Informationen der Sport Bild für den HSV ein unerfreuliches finanzielles Nachspiel. Dem Bericht zufolge mussten die Hamburger aufgrund von Kündigungsfristen noch für ein weiteres Quartal das Gehalt von Kuntz bezahlen.
Der Kaderplaner hat beim HSV offenbar rund 100.000 Euro im Monat kassiert, weshalb der HSV insgesamt 300.000 Euro nachzahlen musste. Kuntz war in der Winterpause als Sportvorstand entlassen worden, was der Verein mit dem Vorwurf eines "schwerwiegenden Fehlverhaltens" begründete. Es steht der Vorwurf der sexuellen Belästigung im Raum, was Kuntz selbst entschieden abstreitet.
Kuntz noch ohne neuen Job - Krüger als Nachfolgerin
Um den 63-Jährigen ist es seit der öffentlichen Schlammschlacht mit seinem Ex-Arbeitgeber ruhig geworden. Einen neuen Job hat er noch nicht gefunden, was angesichts der im Raum stehenden Vorwürfe gegen ihn auch schwierig werden könnte. Kuntz war eineinhalb Jahre als Sportvorstand beim HSV tätig, hat mit dem Klub im Jahr 2025 den Aufstieg feiern dürfen und zuvor unter anderem die deutsche U21-Nationalmannschaft und das türkische A-Nationalteam trainiert.
Die frei gewordene Stelle als Sportvorstand beim HSV ist Kathleen Krüger angetreten. Die 41-Jährige hat viele Jahre in verschiedenen Funktionen beim FC Bayern gearbeitet und soll nun den HSV konstant in der Bundesliga halten.
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