Entgegen der Kehl-Ansage: So steht es wirklich um Fabio Silva
Von Yannik Möller

Über die letzten Wochen wurde zuhauf über Fábio Silva und seine Ausgangslage bei Borussia Dortmund spekuliert. Fakt ist: Der Angreifer kommt unter Niko Kovac nicht mal ansatzweise so häufig zum Einsatz, wie er es gerne hätte. Wettbewerbsübergreifend hat er gerade einmal drei Startelf-Einsätze zu verzeichnen.
Gerüchten um eine vorzeitige Flucht im Laufe des Januars erteilte Sebastian Kehl eine vermeintliche Absage. "Fabio wird bleiben", hatte der Sportdirektor kurz vor der Winterpause angekündigt. Er habe auch "gar keine Lust, ihn abzugeben". Aus der Sicht des BVB ist diese Haltung verständlich. Fällt Serhou Guirassy mal aus, ist Silva theoretisch die erste Alternative.
Der 23-jährige Portugiese möchte sich mit dem Prädikat 'erste Alternative' aber nicht zufriedengeben.
Silva-Seite sucht klärendes Gespräch mit dem BVB
Laut Sky-Reporter Patrick Berger, eine der zuverlässigsten Quellen rund um Schwarz-Gelb, ist ein etwaiger Abgang von Silva noch nicht final vom Tisch - trotz der deutlichen Aussage seitens Kehl.
Bislang habe es noch kein Gespräch zwischen dem BVB und Carlos Oliveira gegeben, dem Berater von Silva. Ein solcher Austausch soll aber demnächst stattfinden. Der Stürmer-Berater möchte demnach erklärt bekommen, wie genau der Plan mit seinem Klienten aussieht. Ein einfaches 'weiter so', also so gut wie keine Startelf-Chancen und zumeist eher kurzweilige Einwechslungen, dürfte wohl kaum akzeptiert werden. Erst nach diesem Gespräch möchte die Silva-Seite eine Entscheidung treffen, so Berger weiter.
Anfragen für einen Winter-Wechsel soll Silva bereits vorliegen haben. Dabei könnte er entweder leihweise oder auch fest wechseln. Optionen hätte der Stürmer also, daran würde ein vorzeitiger BVB-Abschied kaum scheitern.
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