Endlich wieder Bewegung im Adeyemi-Poker - Bericht
Von Dominik Hager

Karim Adeyemi hat eine sehr ereignisreiche Hinrunde sich. Zwischen einem Waffen-Eklat, einem verweigerten Handschlag und einer geworfenen Flasche gab es immerhin auch ab und an ganz vorzeigbare Leistungen vom 23-Jährigen zu sehen. Unter dem Strich waren seine Auftritte aber erneut zu unbeständig. Dies ändert allerdings nichts daran, dass der BVB den 2027 auslaufenden Vertrag der Offensivkraft verlängern möchte.
Laut Informationen der Bild gibt es im etwas festgefahrenen Poker nun zumindest einen kleinen Fortschritt. Dem Bericht zufolge besteht wieder Kontakt mit Jorge Mendes, dem neuen Agenten von Adeyemi. Dieser soll zwischendurch kaum erreichbar gewesen sein. Nun sind wieder neue Gespräche angesetzt, weshalb der Poker Fahrt aufnehmen könnte.
In den letzten Wochen kursierten Meldungen, wonach unter anderem der FC Arsenal, Manchester United, der FC Liverpool, Barça und Inter Mailand Adeyemi im Visier haben. So wirklich konkrete Spuren sind aber noch nicht ersichtlich.
Adeyemi sportlich und charakterlich mit Luft nach oben
Adeyemi hat in der laufenden Bundesliga-Saison in 15 Spielen vier Tore und einen Assist markiert, was sicherlich noch verbesserungswürdig ist. In der Champions League kommt er auf zwei Tore und zwei Assists in fünf Partien. Da stellt sich alles in allem schon die Frage, ob Adeyemi dem BVB mehr hilft oder mehr schadet. Die kleineren und größeren Zwischenfälle sorgen schließlich nicht unbedingt für Ruhe in der Mannschaft und im Umfeld.
Der 23-Jährige hat aber mit seinem Tempo eine große Trumpfkarte und sportlich noch viel Potenzial nach oben. Funktioniert Adeyemi, dem man Ehrgeiz und Wille grundsätzlich nich absprechen kann, auch im Kopf wie ein Profi, könnte er eine große Karriere hinlegen. Diese Hoffnung ist auch der Grund, warum Dortmund mit dem Spieler weitermachen möchte und einige internationale Schwergewichte Interesse verzeichnen sollen.
Neben Adeyemi möchte der BVB auch zwingend mit dem bis 2027 gebundenen Nico Schlotterbeck verlängern. Julian Brandt (Vertragsende 2026) soll ebenfalls ein neues Angebot vorliegen. Zudem sollen auch schon erste Gespräche mit Felix Nmecha stattfinden, der aber noch bis 2028 gebunden ist.
Weitere News zu Borussia Dortmund lesen:
feed