50 Millionen Euro. So hoch soll die Schmerzgrenze vom 1. FC Köln für Said El Mala sein. Und auch wenn Sportvorstand diese Summe dementierte (90min berichtete), so deutet mittlerweile alles auf einen Abschied im Sommer vom Kölner Shootingstar hin.
Ziehen wird es den 19-Jährigen wahrscheinlich in die Premier League. Vor allem Brighton & Hove Albion wirbt heftig um Said und seinen Bruder Malek. Aber auch der FC Chelsea und Newcastle United beobachten die Situation um El Mala ganz genau. In der Pole Position bleiben jedoch die Seagulls – perfekt ist der Wechsel entgegen einiger Berichte jedoch noch nicht.
Hürzeler dementiert – und bestätigt Interesse
Das bestätigte auch Brighton-Trainer Fabian Hürzeler. "Sie kämpfen gerade um den Klassenerhalt und deshalb finde ich es wichtig, das zu respektieren. Er ist kein Spieler von uns", erklärte der 33-Jährige gegenüber Sky Sport, unterstrich gleichwohl aber das Interesse am Flügelstürmer: "Er ist definitiv ein guter Spieler, ein spannender Spieler."
Will Brighton El Mala im Sommer verpflichten, dann muss es allerdings noch mehr als die bislang kolportierten 35 Millionen Euro Sockelablöse auf den Tisch legen. Dem Effzeh schwebt vor, dass El Mala Anthony Modeste als Rekordverkauf der Vereinsgeschichte ablöst. Der Franzose war 2017 für 35 Millionen Euro zum chinesischen Klub Tianjin Quanjian gewechselt.
Neuer Kölner Rekordverkauf?
El Mala soll mindestens 40 Millionen Euro einbringen. Angesichts von den starken Leistungen des 19-Jährigen ein legitimer Preis. Der Flügelstürmer gehört in seiner ersten Bundesliga-Saison zu den absoluten Shootingstars und steht bereits bei zehn Treffern und vier Torvorlagen.
Mit jedem weiteren Tor dürfte der Wert von El Mala weiter steigen. Köln könnte im Sommer auf ein Wettbieten hoffen, schließlich gab es zuletzt Gerüchte, dass Brighton nicht mehr als 35 Millionen plus fünf Millionen an Boni bezahlen will. Der Ausgang bleibt also offen.
