Die Chancen stehen gut, dass Said El Mala am Sonntagnachmittag im Keller-Kracher gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) auf dem Platz stehen kann. Seine Blessur am rechten Sprunggelenk scheint ihn davon nicht abzuhalten. Wie gut die Chancen für den 1. FC Köln stehen, mit dem Shootingstar auch in die kommende Saison zu gehen, ist derweil deutlich fraglicher.
Die Gerüchteküche um den 19-Jährigen ist längst am Kochen. Die Premier League gilt als wahrscheinliches Ziel im Sommer. Neben dem hartnäckigen Werben von Brighton soll auch Chelsea stark an einer Verpflichtung interessiert sein. Newcastle United sei dagegen schon abgeblitzt. Bild und Sky berichteten zuletzt auch über ein vermeintliches Kölner Preisschild, das bei rund 50 Millionen Euro liegen soll.
Kessler betont: Noch keine ernsthaften El-Mala-Angebote
"Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten."Kessler über El-Mala-Angebote (KStA)
Effzeh-Sportchef Thomas Kessler hat gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger über die aktuelle Situation zur El-Mala-Zukunft gesprochen. "Wir stehen in einem sehr verlässlichen und engen Austausch mit Said und seiner Familie. Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten", betonte Kessler.
"Von Spielerseite gab es bislang keinen Wunsch, Gespräche mit anderen Vereinen aufzunehmen."Kessler über El-Mala-Zukunft (KStA)
Auch die angebliche Einigung zwischen Brigthon und den El Malas dementierte Kessler. Die Seagulls sollen sich laut Sport Bild mit dem 19-Jährigen und auch seinem Bruder Malek (21) auf einen Wechsel geeinigt haben. Allerdings soll Brighton bislang nicht bereit sein, die hohe Ablöseforderung der Kölner zu erfüllen.
"Auch von Spielerseite gab es bislang keinen Wunsch, Gespräche mit anderen Vereinen aufzunehmen. Das Heft des Handelns liegt beim 1. FC Köln – Said steht noch bis 2030 bei uns unter Vertrag", klärte Kessler auf.
(Noch) kein Preisschild und kein Zeitplan bei El Mala
Von einem nun festgelegten Preisschild wollte Kessler ebenfalls nichts wissen: "Nein, die [Schmerzgrenze] haben wir nicht definiert."
Vielmehr gelte der Fokus bei den Geißböcken – und auch El Mala – dem Abstiegskampf und den letzten sechs Saisonspielen in der Bundesliga. "Wir begleiten Said seit Saisonbeginn sehr eng. Er hat unmissverständlich klargemacht, dass sein voller Fokus derzeit auf seiner Entwicklung beim FC und dem Saisonendspurt liegt. Er verfolgt klare Ziele mit dem Klub. Dabei hat er auch die volle Rückendeckung und Unterstützung seiner Familie", so Kessler.
Dass man sich mit der Zukunft des Stürmer-Stars beschäftigen müsse, musste Kessler dann aber auch zugeben. Auch wenn er den Zeitpunkt dafür offen ließ: "Einen konkreten Zeitpunkt oder Korridor gibt es nicht. Klar ist natürlich auch: Zu gegebener Zeit werden wir uns mit dem Thema befassen."
