El Mala bald weg? Premier-League-Klub lässt nicht locker - Bericht

Der 1. FC Köln wird einen Sommer-Abschied von Said El Mala kaum noch verhindern können. Brighton & Hove Albion scheint nun weiter in die Offensive zu gehen.
Wie lange spielt Said El Mala noch für den 1. FC Köln?
Wie lange spielt Said El Mala noch für den 1. FC Köln? / picture alliance/GettyImages
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Obwohl Said El Mala in seiner Karriere erst eine halbe Bundesliga-Saison in den Knochen hat, hätte der 1. FC Köln seinen Youngster schon längst zu Geld machen können. Im vergangenen Sommer meldete sich bereits Brighton & Hove Albion mit einem offiziellen Angebot für den erst 19-Jährigen, der zuvor in der 3. Liga bei Viktoria Köln und bei der U19-EM für Furore gesorgt hatte.

Der Effzeh lehnte jedoch ab und verlängerte mit El Mala bis 2030. Schlau dabei: Im Vertrag des begehrten Offensivtalents existiert keine Ausstiegsklausel, wodurch der Aufsteiger im Winter auch ein zweites Angebot der Seagulls ablehnen konnte. Dieses soll sogar bei bis zu 30 Millionen Euro gelegen haben, noch dazu hätte El Mala laut Sky die Rückrunde auf Leihbasis in der Domstadt verbracht.

Allerdings macht der Verein aus der Premier League weiterhin keine Anstalten, im Werben um den Wunschspieler locker zu machen - ganz im Gegenteil: Wie die Sport Bild berichtet, bereitet Brighton aktuell das nächste Angebot vor.

Ob die Kölner dieses erneut ablehnen können, oder ob es nun den finanziellen Vorstellungen der Verantwortlichen entspricht, bleibt abzuwarten. Allerdings soll die neue Offerte "nicht wesentlich höher" ausfallen als die vorherige, dafür aber eine Bitte um ein Treffen mit den Effzeh-Verantwortlichen enthalten. Mithilfe von konstruktiven Gesprächen zwischen beiden Klubs hofft Brighton auf ein schnelles und vor allem positives Resultat im bislang so zähen Poker um El Mala.

Entwicklungen der letzten Wochen könnten zum Abschied führen

Jedoch wird es für die Rheinländer auch aus sportlichen Gründen immer schwieriger, El Mala von einem Verbleib zu überzeugen. Effzeh-Trainer Lukas Kwasniok bringt den talentierten Spieler nur selten von Beginn an, zuletzt in Stuttgart (1:3) wechselte er ihn erst in der 68. Minute ein.

Dass der U21-Nationalspieler gerne häufiger in der Startelf stehen würde, ist längst ein offenes Geheimnis. Von der Bank aus konnte er seine Fähigkeiten zuletzt kaum zur Geltung bringen, steht in der Rückrunde erst bei einem einzigen Tor und keiner einzigen Vorlage.

Daumen hoch? Effzeh-Trainer Lukas Kwasniok verzichtet häufig auf die Dienste von Said El Mala
Daumen hoch? Effzeh-Trainer Lukas Kwasniok verzichtet häufig auf die Dienste von Said El Mala / Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Dem Bericht zufolge fühlt sich El Mala angesichts der Entwicklungen der vergangenen Wochen immer mehr bestärkt, schon im Sommer den nächsten Schritt zu gehen. Um das volle Potenzial des Spielers auszuschöpfen und den Preis damit weiter in die Höhe zu treiben, täte Kwasniok gut daran, ihm bis dahin die maximale Spielzeit zu schenken.


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