Jean-Mattéo Bahoya gilt seit Wochen als möglicher Verkaufskandidat bei Eintracht Frankfurt, jedoch befindet sich der pfeilschnelle Flügelspieler noch immer bei den Hessen. Die Betonung liegt dabei aber auf dem "Noch". Laut Informationen von buhlt Leeds United entschlossen um die Dienste des Franzosen. Die Verhandlungen sollen derzeit noch laufen, jedoch ist durchaus damit zu rechnen, dass die beiden Vereine sich über einen Deal einigen können.
Ein Bahoya-Verkauf könnte für die SGE der Dosenöffner für eine feste Verpflichtung von Arnaud Kalimuendo sein. Die Frankfurter wollen den in der vergangenen Rückrunde geliehenen Stürmer eigentlich langfristig unter Vertrag nehmen, jedoch fehlte bis jetzt das nötige Kleingeld. Bahoya würde zwar wohl nicht im Entferntesten die Summe reinspielen, die man sich vor einem Jahr ausgerechnet hatte, Kalimuendo könnte dennoch ansatzweise refinanziert werden. Zuvor ist den Hessen Geld durch die Lappen gegangen, da Ritsu Doan doch nicht nach Saudi-Arabien gewechselt ist.
Kalimuendo-Deal nur noch bis 20 Uhr möglich
Aus Frankfurter Sicht ist jedoch Eile gefragt. Zwar könnte Bahoya noch bis 24 Uhr auf die Insel wechseln, Kalimuendo im Gegenzug aber nur noch bis 20 Uhr nach Deutschland. Das Wechselfenster für Transfers in die Bundesliga endet vier Stunden früher. Medienberichten zufolge bemüht sich Krösche darum, alles in die Waagschale zu werfen, um Kalimuendo zu verpflichten.
Bahoya wäre ein Verlust, den man in Frankfurt wohl hinnehmen könnte. Zwar besticht der 21-Jährige durch seine unfassbare Geschwindigkeit, jedoch fehlt es in Sachen Entscheidungsfindung und Abgeklärtheit vor dem Tor deutlich. Der französische U21-Nationalspieler steht bei 78 Pflichtspielen für die SGE, in denen er siebenmal getroffen und acht Buden aufgelegt hat.
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