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"Ein paar Kollegen drehen immer durch": Was Eugen Polanski ärgert

Der Sieg gegen St. Pauli verschafft Gladbach ein wenig Luft im Abstiegskampf. Eugen Polanski warnt jedoch vor verfrühter Euphorie.
Eugen Polanski möchte nicht in Euphorie verfallen
Eugen Polanski möchte nicht in Euphorie verfallen | Christian Verheyen/GettyImages

Borussia Mönchengladbach hat mit dem 2:0-Sieg gegen St. Pauli Big Points im Kampf gegen den Abstieg gesammelt. Dies verleitet Trainer Eugen Polanski allerdings nicht dazu, in Euphorie zu verfallen.

"Am Ende wird es bis zum letzten Spieltag nur darum gehen, die Punkte auch immer wieder zuholen, sodass wir Erfolgserlebnisse haben", blickte er auf die kommenden Aufgaben voraus.

Von zu vielen und zu deutlichen Gemütsschwankungen hält er hingegen wenig. "Es gibt ja ein paar Kollegen, die drehen immer durch. Auf der einen Seite ist alles im Keller und katastrophal, wenn wir verlieren und wenn wir gewinnen, ist alles überragend und super. Meine Aufgabe ist, alles in der Balance zu halten", machte er deutlich.

Gladbach bringt wichtige Punkte zwischen sich und den Relegationsplatz

Mit dem 2:0-Erfolg gegen St. Pauli konnten sich die Gladbacher zwar tabellarisch nicht verbessern und rangieren noch immer an Position zwölf, jedoch ist der Abstand zum Relegationsplatz natürlich größer geworden. Aus nur einem Punkt Differenz vor dem Anpfiff sind immerhin vier Zähler geworden. Klar ist aber auch, dass Mainz 05, der 1. FC Köln und Werder Bremen noch nachlegen können. Der Vorsprung auf den VfL Wolfsburg auf Platz 17 beträgt zunächst acht Zähler.

Neun Spieltage vor dem Ende lässt sich natürlich nicht sagen, dass die Gefahr schon gebannt ist. Auch Polanski erwartet kein lockeres letztes Saison-Viertel, sondern einen schwierigen Kampf. "Wir haben ein klares Ziel und wollen den Schwung mitnehmen, wohlwissend, dass wir schon noch viel Arbeit vor uns haben", ließ er durchblicken.

Weitere Abstiegskracher gegen Köln und Heidenheim

Für die Gladbacher, die zuvor nur eines der letzten neun Bundesligaspiele für sich entscheiden konnten, steht am nächsten Samstag das Rhein-Derby beim 1. FC Köln an. Nach der Länderspielpause geht es daheim gegen Heidenheim. Sollten die Fohle beide Partien gewinnen, dürfte fürs Erste ein wenig Ruhe einkehren. Genauso besteht aber die Gefahr, dass man wieder so richtig im Keller ist.

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