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Effzeh-Star aussortiert: Trainer Wagner spricht offen über van den Berg

Rav van den Berg hat es beim 1. FC Köln derzeit besonders schwer. Und auch die Worte des Trainers lassen kaum auf eine bessere Perspektive hoffen.
VonFranz Krafczyk
Rav van den Berg ist in dieser Saison noch ohne Einsatzminute
Rav van den Berg ist in dieser Saison noch ohne Einsatzminute | Christof Koepsel/GettyImages

Nach dem Aufstieg im Sommer 2025 wurde Rav van den Berg von vielen noch als Königstransfer des 1. FC Köln bezeichnet. Seinem Preis von acht Millionen Euro konnte der Innenverteidiger aber bislang nicht gerecht werden. Nach einer ersten schwierigen Saison, in er trotz regelmäßiger Einsatzchancen kaum überzeugen konnte, ist van den Berg inzwischen auf der Tribüne gelandet.

Nach drei Kadernominierungen zum Saisonstart verzichtete Trainer René Wagner beim jüngsten Heimspiel gegen Werder Bremen (1:1) darauf, van den Berg zumindest auf die Bank zu setzen. Und dass der 22-Jährige schon bald in den Kader zurückkehrt und seine ersten Einsatzminuten in dieser Saison sammeln wird, ist nicht abzusehen.

"Wir haben alle Spiele in einer Viererkette bestritten, das macht es für die Innenverteidiger ein bisschen schwerer", erklärt Wagner (via Geissblog) mit Blick auf die große Konkurrenzsituation. Im Abwehrzentrum sind derzeit Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey gesetzt. Als Backup für die Innenverteidigung zog der Trainer dem unglücklichen van den Berg zuletzt Joel Schmied vor.

Wagner erklärt offen: "Dann geht es um Trainingsleistungen"

"Rav ist ein junger Spieler, der letztes Jahr zu uns kam und natürlich Anpassungsphasen hatte. Aktuell haben wir uns für Locho und Jahmai entschieden. Dann geht es um Trainingsleistungen", verrät der Übungsleiter, wenngleich er betont: "Rav weiß, woran er arbeiten soll. Da ist er auch dran. Man kann ihm nicht vorwerfen, dass er im Training nachlässt oder nicht an den Themen arbeiten würde."

Effzeh-Coach René Wagner sieht derzeit keinen Platz für van den Berg
Effzeh-Coach René Wagner sieht derzeit keinen Platz für van den Berg | Lars Baron/GettyImages

Gleichzeitig wählt Wagner Worte, die nicht unbedingt auf eine Kaderrückkehr von van den Berg hindeuten. "Am Ende sind wir im Profisport, müssen den bestmöglichen Kader auswählen. Wir sind in einer Situation, wo wir mit Joel Schmied den dritten Innenverteidiger mit im Kader und dann gucken müssen, wie sich die anderen Positionen aufbauen, doppelt besetzen und wechseln."

Und weiter: "Für Rav hat es am letzten Spieltag nicht gereicht, und es wird immer wieder Situationen geben, wo er nicht im Kader stehen wird. Es geht für ihn darum, weiter zu arbeiten und dran zu bleiben."

Die Tür ist für van den Berg also nicht geschlossen, aber derzeit auch nicht sonderlich weit offen. Sollte sich seine Situation im Laufe der Saison nicht ändern, dann ist kaum davon auszugehen, dass er seinen Vertrag in der Domstadt bis 2030 tatsächlich erfüllen wird.


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