Der 1. FC Köln hat auf dem Transfermarkt in den letzten zwei Jahren einiges richtig gemacht. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler hat viele Volltreffer verpflichtet, darunter Ragnar Ache, Said El Mala oder Jakub Kaminski, der in diesem Sommer für rund 17 Millionen Euro verkauft wurde.
Der Track Record spricht also eindeutig für Kessler, der bei all den guten Verpflichtungen jedoch auch einige wenige Fehlgriffe zu verantworten hat. Zu ihnen gehört Rav van den Berg, der zur letzten Saison als Hoffnungsträger in die Domstadt wechselte.
Van den Berg gibt Rätsel auf
Acht Millionen ließ sich der Effzeh die Dienste des 22-Jährigen kosten – eine Stange Geld, vor allem für einen Aufsteiger. Zurückgezahlt hat der Niederländer das Investment bislang nicht. 14 Spiele absolvierte er in der letzten Saison, mit wechselhaften Leistungen.
Und laut der Bild wachsen bei den Fans Zweifel, ob van den Berg überhaupt noch einmal auf die Beine kommt. Bei den Anhängern ist demnach die Angst groß, dass aus dem einstigen Hoffnungsträger schnell ein Millionen-Flop wird.
Eigentlich ist man in Köln nach wie vor von den Qualitäten des 22-Jährigen überzeugt – gab ihm vor der Saison laut der Bild aber auch klare Forderungen mit auf den Weg: Sich im Konkurrenzkampf durchsetzen und Stammspieler werden.
Die Uhr tickt
Doch nach wenigen Saisonwochen herrscht Ernüchterung. Van den Berg hat es nicht geschafft, an Jahmai Simpson-Pusey vorbei zu kommen, auch Neuzugang Luka Lochoshvili lief ihm innerhalb kürzester Zeit den Rang ab. Und so ist er nach drei Pflichtspielen noch immer ohne Einsatz.
Dabei hatte van den Berg bei seiner Vorstellung im letzten Sommer noch gesagt: "Ich weiß, dass ich Leistung abliefern muss. Der Druck macht mir nichts aus, ich bin dadurch noch fokussierter. Und es ist eine Ehre, dass der Klub so viel für mich gezahlt hat."
Es wird Zeit, dass der 22-Jährige diesen Worten jetzt auch Taten folgen lässt – ansonsten könnte das Kapitel 1. FC Köln für ihn schneller wieder vorbei sein als gedacht.
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