Alejandro Grimaldo war der wohl stärkste Bundesliga-Linksverteidiger in den vergangenen drei Jahren. Im Sommer hat sich der Spanier jedoch als einer der letzten Double-Helden von Bayer 04 Leverkusen in Richtung Atlético Madrid verabschiedet. Doch wie verlief eigentlich der Start für Grimaldo bei seinem neuen Klub?
Der Spanier hat erwartungsgemäß nicht lange gebraucht, um sich zu akklimatisieren. Diego Simeone setzte bislang in fünf von sechs La-Liga-Partien von Beginn an auf die Dienste des feinen Linksfußes. Ein kleiner Unterschied zu seiner Leverkusen-Zeit: Bei Atlético agiert Grimaldo als klassischer Linksverteidiger in einer Viererkette. Bei der Werkself war Grimaldo meist als Schienenspieler aktiv, wo er seine offensiven Qualitäten besonders gut ausspielen konnte. Kurioserweise stand der Spanier beim einzigen Match mit Fünferkette nicht in der Startelf. Gegen den FC Liverpool setzte Diego Simeone schließlich auf seinen eigenen Sohn als linken Schienenspieler.
Grimaldo kommt nach durchwachsenem Start ins Rollen
Grimaldo hat mit Atlético unter dem Strich einen eher durchschnittlichen Start hingelegt. Der Real-Stadtrivale verlor sein erstes Champions-League-Match gegen den LFC und tat sich auch in der Liga teilweise schwer. Ernüchternd war vor allem die 0:3-Pleite gegen Athletic Bilbao am vierten Spieltag. Grimaldo war bis dato auch noch ohne Torbeteiligung. Dies änderte sich jedoch am fünften Spieltag gegen Real Sociedad.
Mit einem herrlichen Freistoßtreffer und einem Assist konnte Grimaldo ein erstes dickes Ausrufezeichen setzen. Beim darauffolgenden 4:0-Erfolg gegen Osasuna war der 30-Jährige erneut ein Aktivposten. Es deutet alles darauf hin, dass es für Grimaldo und Atlético stetig bergauf geht. In der Tabelle belegt das Team derzeit Platz vier und hat vier Zähler Rückstand auf Barca.
Grimaldo mit 75 Scorer in 145 Leverkusen-Spielen
Grimaldo hatte für Leverkusen in drei Jahren 145 Pflichtspiel absolviert und dabei 30 Tore erzielt und 45 vorgelegt. Insbesondere seine Freistöße und Flanken waren stets auf absolutem Weltklasse-Niveau. Der Linksfuß gewann gleich in seiner ersten Saison mit Bayer 04 das Double und zeigte auch in den beiden Folgejahren konstant starke Leistungen.
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