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Dortmund plant nächste Schritte: Was der BVB und Schlotterbeck nicht wollen

Nico Schlotterbeck hat seine Zukunft jüngst offen gelassen. Lars Ricken hofft auf den neuen Sportdirektor Ole Book.
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck ist offen
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck ist offen | Hendrik Deckers/GettyImages

Die Zukunft von Nico Schlotterbeck scheint offener denn je zu sein. Der Innenverteidiger steht nur noch bis 2027 unter Vertrag und liebäugelt offenbar weiterhin mit einem Abschied. Die guten Gespräche, die der Borusse bereits mit Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl geführt hat, sind nun sozusagen hinfällig.

Im Rahmen eines Interviews mit Sky hat Lars Ricken angedeutet, dass man Schlotterbeck nicht 2027 ablösefrei ziehen lassen werde und er daran glaube, dass die kommenden Gespräche mit dem neuen Sportdirektor Ole Book fruchten.

"Einen auslaufenden Vertrag bis 2027 wollen wir alle nicht. Der Verein nicht und Nico auch nicht", machte Ricken deutlich. Dies bedeutet, dass Schlotterbeck im Sommer entweder verlängern oder verkauft werden soll. Selbstredend hat Ricken aber einen favorisierten Ausgang. "An Plan A, der Verlängerung in Dortmund, arbeiten wir. Daran hat sich auch nichts verändert. Ole Book ist ein weiterer Mann, der stark um Nico kämpft", versuchte Ricken zum Ausdruck zu bringen, dass der Wechsel auf der Sportdirektor-Position in diesem Falle kein Nachteil sein muss.

Ricken kündigt weitere Schlotterbeck-Gespräche mit Ole Book an

Einen Plan hat sich der BVB bereits zurecht gelegt. "Wir wissen, wie es weitergeht. Es werden weiter Gespräche geführt. Gestern gab es eins, aber da ging es darum, dass sich Nico und Ole kennenlernen. Das waren keine Verhandlungen im klassischen Sinne. Es ist für Nico aber wichtig zu erfahren, wie Ole denkt", führte Ricken den Grund für das Meeting aus. "Die nächsten Schritte werden folgen", kündigte er an.

Selbstredend wäre es auch für Schlotterbeck von Vorteil, wenn er möglichst bald Klarheit hat. Immerhin geht es für ihn sowohl beim BVB als auch in der Nationalmannschaft aktuell um viel. Stand jetzt ist eine Verlängerung wohl immer noch das etwas wahrscheinlichere Szenario, jedoch hätte Schlotterbeck bei anderen Klubs natürlich größere sportliche und finanzielle Chancen. Der BVB muss sich darauf verlassen, dass Schlotterbeck, der sich voll mit dem BVB identifiziert, auf sein Herz hört.

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