Gestartet war Borussia Dortmund am Dienstagabend mit der bislang gewohnten Sturmspitze aus Serhou Guirassy, doch beendet hatte die Mannschaft von Niko Kovac den 3:2-Heimsieg über Villareal nach der Einwechslung von Fabio Silva mit zwei Angreifern. Auch das schien gut zu funktionieren, besonders zu dem Zeitpunkt, als der Eingewechselte seinem Sturm-Kollegen den erneuten Führungstreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 auflegte.
Anscheinend gibt es bei Schwarz-Gelb ohnehin konkrete Gedankenspiele, sich zumindest mal vorrübergehend in einzelnen Spielen von der einzelnen Sturmspitze zu trennen und auf zwei Stürmer zu setzen – also auf das Zusammenspiel von Guirassy und Silva.
Kovac offen für Doppelsturm – Guirassy und Silva sehen sich als passende Partner
"Man sieht, dass wir dieses System mit zwei Stürmern genauso gut spielen können wie das System mit einem zentralen und zwei Flügelspielern. Wir haben dort Flexibilität, Variabilität", gab sich Kovac auf eine entsprechende Nachfrage der Bild offen für eine solche Umstellung. Dazu passt, dass diese taktische Herangehensweise des Doppelsturms auch schon in der Führungsetage beim BVB diskutiert worden sein soll.
Silva blühe zurzeit auf, lobte Kovac nach dem Heimsieg in der Champions League. "Er macht das, was er kann: Für die Mannschaft arbeiten, Chancen herausspielen und Assists geben. Das ist das, was wir brauchen", lobte er den Stürmer, der im vergangenen Sommer noch als potenzieller Wechselkandidat galt. Ohnehin räumte Silva viel Lob ab (90min berichtete).
Umso passender nun, dass die beiden laut Guirassy "die gleiche Fußballsprache" sprechen. Silva brachte es auf den Punkt: "Ich spiele besser mit ihm und er spielt besser mit mir. Wir können uns gegenseitig mehr Raum verschaffen. Ich glaube, die Leute können dieses Duo genieße."
Einen ersten Anlauf mit dem Doppelsturm als erste Wahl und somit auch direkt aus der Startelf heraus, könnte bereits beim bevorstehenden Heimspiel gegen den SC Paderborn (Samstag, 15:30 Uhr) warten. Immerhin bietet sich das Duell mit einem Aufsteiger eher für kleine Experimente an, während Guirassy und Silva nach dem erfolgreichen Dienstagabend ohnehin in guter Laune und Form sind.
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