Es war ein schwieriges Auftaktspiel für Borussia Dortmund in der Champions League. Villareal stellte sich genau als der unangenehme Gegner heraus, den im Vorfeld alle prognostiziert hatten. Dass der BVB am Ende mit 3:2 die Oberhand behielt, hatte dabei erneut mit Fabio Silva zu tun.
Der Portugiese, der schon gegen Hoffenheim nach seiner Einwechslung geglänzt hatte und einer der Hauptfaktoren für den 3:2-Comeback-Sieg war, drückte auch gegen Villareal dem Spiel seinen Stempel auf und bereitete das wichtige 2:1 durch Serhou Guirassy vor.
Silva bald in der Startelf?
Angesichts dieser erneut guten Leistungen werden die Rufe nach einer Startelfnominierung für Silva immer lauter. "Er ist mega drauf, bringt geile Energie ins Spiel und hat direkt mit der ersten Aktion Gefahr ausgestrahlt", erklärte Torhüter Gregor Kobel bei Prime Video und ergänzte: "Es macht Spaß, wenn er so drauf ist und so gefährlich ist."
Sturmpartner Serhou Guirassy schlug in die gleiche Kerbe: "Fabio Silva und ich spielen sehr gerne zusammen und im Training haben wir viel Spaß. Er ist ein super Spieler."
Auch Sport-Geschäftsführer Lars RIcken war nach dem Spiel begeistert. "Man sieht wie die beiden harmonieren, wie sie sich füreinander freuen und sich suchen, obwohl sie auf der gleichen Position spielen", schwärmte er in der Mixed Zone und schob hinterher: "Wenn sie beide als Doppelspitze auf dem Platz stehen, ist es für den Gegner nicht immer ganz so einfach zu verteidigen."
Zahlen lügen nicht
Übersetzt heißt das, dass der 50-Jährige eher früher als später einen Systemwechsel auf zwei Stürmer sehen möchte. Und Trainer Niko Kovac öffnete dafür auch auf der Pressekonferenz im Anschluss die Tür: "Man sieht, dass wir auch dieses System mit zwei Stürmern genauso gut spielen können, wie mit einem Stürmer. Wenn wir neben Serhou jetzt auch noch Fabio dazu bekommen – und das bekommen wir – dann haben wir richtig was auf dem Kerbholz."
Wie wichtig Silva gegen das Gelbe U-Boot war, untermauern auch die Zahlen. Obwohl er erst in der 75. Minute ins Spiel kamen, sammelte der 24-Jährige drei Torschüsse – genauso viele wie Sturmpartner Guirassy. Zudem hatte er fünf Ballaktionen im gegnerischen Sechzehner, auch hier wird er nur vom Guineer getoppt (neun). Jetzt braucht das neue Traumduo nur noch einen Namen...
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