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Diesen BVB-Star vermisst Sammer im DFB-Kader: "Wahnsinn, wie er arbeitet"

BVB-Berater Matthias Sammer vermisst einen Dortmunder Angreifer im DFB-Kader. Bereits Niko Kovac und Roman Weidenfeller hatten sich kritisch geäußert.
Matthias Sammer sieht Maximilian Beier im Nationalteam
Matthias Sammer sieht Maximilian Beier im Nationalteam | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Nach der Verletzung von Felix Nmecha sind Nico Schlotterbeck und Waldemar Anton die einzigen Borussen, die im Kader für die Länderspiele gegen die Schweiz und gegen Ghana stehen. Gewiss hätte Julian Nagelsmann aber die Gelegenheit gehabt, den ein oder anderen weiteren Dortmunder zu berufen.

In erster Linie mag man dabei an Karim Adeyemi denken, jedoch konnte in den letzten Monaten eher Maximilian Beier gute Argumente für eine Nominierung liefern. Matthias Sammer ist der Ansicht, dass der 23-Jährige für das DFB-Team zukünftig noch sehr wichtig werden kann.

"Ich bin der Meinung, dass Maxi sich früher oder später durchsetzen wird. Wann früher ist, ist klar mit Blick auf die WM, weil er in Dortmund in jedem Spiel sein Herz auf dem Platz legt", verdeutlichte der BVB-Berater in der Sky-Sendung 'Sammer und Basile - der Hagedorn-Talk'.

Beier hat sich beim BVB etabliert

Nach einer ehr durchwachsenen Debüt-Saison in Dortmund ist Beier inzwischen zum Leistungsträger aufgestiegen und bekommt in der Regel den Vorzug vor Karim Adeyemi. Zuletzt liefen beide gemeinsam als Doppelspitze auf. In der Bundesliga steht der Ex-Hoffenheimer bei acht Toren und sieben Vorlagen in 1.536 Spielminuten, was bedeutet, dass er fast all 100 Minuten einen Scorer liefert.

Damit ist er effizienter als Adeyemi, was gewiss nicht an fußbellerischen Vorteilen, sondern vielmehr an der mentalen Komponente liegt. "Es ist wirklich Wahnsinn, wie der Junge arbeitet, wie er fightet. Ich spreche viel mit Niko Kovac. Ich weiß auch um seine Wertschätzung", erklärte Sammer.

Beier bringt die nötige Einstellung sowie den nötigen Zug zum Tor mit, um auch dem DFB-Team helfen zu können. Eine klare Kritik an Bundestrainer Julian Nagelsmann möchte Sammer aber nicht verlauten lassen. "Ich versuche, Zusammenhänge zu sehen und Entscheidungen nicht immer zu kommentieren. Er wird sich früher oder später durchsetzen, hoffentlich so schnell wie möglich", führte er aus.

Kovac und Weidenfeller sprechen sich ebenfalls pro Beier aus

Bereits zuvor hatten sich Niko Kovac und Roman Weidenfeller ein wenig kritisch über die Nichtnominierung geäußert. "Ich persönlich hätte ihn mitgenommen, aber ich bin nicht der Bundestrainer", hatte der BVB-Coach nach dem 3:2 gegen den HSV erklärt.

Nagelsmann gab allerdings Kevin Schade den Vorzug und entschied sich auch dagegen, Beier beispielsweise nach dem Ausfall von Jamie Leweling nachzunominieren.

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