Der Name Ismael Saibari ist in Deutschland erst durch die Wechselgerüchte zum FC Bayern München so richtig bekannt geworden, doch mittlerweile dürfte der 25-jährige Offensivspieler dank seiner starken Auftritte bei der WM 2026 deutlich mehr Menschen bekannt sein als noch vor dem Turnier.
Besonders auffällig ist dabei sein Torjubel, bei dem er so tut, als würde er sich die Haare waschen. Dieser Jubel hat jedoch einen durchaus emotionalen Hintergrund und ist nicht nur eine Laune des Dribbelkünstlers.
Emotionaler Torjubel mit tiefer Bedeutung
Wenn Saibari auf dem Platz steht und netzt, kann man sich mit großer Sicherheit darauf einstellen, dass der Haarwasch-Torjubel zum Vorschein kommt. Das ist nicht nur bei Marokko so, sondern war bereits auch auf Vereinsebene bei der PSV Eindhoven der Fall, bei der der Transferflirt des deutschen Rekordmeisters noch unter Vertrag steht.
Die Bedeutung dahinter ist offenbar eng mit der Kindheit des 25-Jährigen verbunden. Saibari kam in Spanien zur Welt und wuchs in Belgien auf. Er verbrachte seine Ferien regelmäßig in Marokko, wo er nach eigenen Angaben immer wieder mit seinem älteren Cousin an den Strand ging. Dieser spülte ihm dann das Salzwasser und den Sand aus den Haaren. Irgendwann kam offenbar die Idee seines Cousins, diese gemeinsame Erinnerung zum Torjubel zu machen und Ismael Saibari schien Gefallen an der Idee zu finden.

Nach jedem Tor denkt Saibari also an seine Kindheit, glückliche und unbeschwerte Strandtage, seine Familie und vor allem an seinen Cousin zurück. Dadurch ist die auffällige Jubelgeste zu seinem größten Markenzeichen geworden.
Bei der laufenden WM konnte der angehende Bayern-Neuzugang in bisher jedem Spiel einen Treffer verbuchen. Er traf sowohl gegen Brasilien, Schottland als auch Haiti.
Weitere News zur WM 2026 lesen:
