In wenigen Wochen dürfte entschieden sein, wie es mit Bayern-Keeper Manuel Neuer weitergeht. Laut Informationen der Sport Bild sollen beim FC Bayern die Zweifel größer werden, dass der 39-Jährige noch eine Saison dranhängen wird.
Am 23. Februar soll in Rahmen einer Aufsichtsratssitzung unter anderem über die Neuer-Zukunft gesprochen worden sein. Hier ging es offenbar auch um das Thema Gehalt. "Es wurde diskutiert: Was bieten wir ihm denn? Kriegt er wieder den gleichen Vertrag? Und da gab es die ein oder andere Stimme von den Aufsichtsräten, die gesagt hat: Eigentlich müsste er jetzt in seinem Alter und mit dieser Verletzungsanfälligkeit vielleicht auch mal ein bisschen auf Gehalt verzichten", führte Bayern-Insider Christian Falk aus.
Neuer erhält womöglich leistungsbezogenen Vertrag
Neuer gehört mit einem Jahresgehalt von bis zu 20 Millionen Euro zu den Topverdienern beim FCB. Sollte er aber noch für ein weiteres Jahr verlängern, müsste er sich wohl auf weniger Gehalt einstellen. Inwiefern das Neuer bei seiner Entscheidung beeinflussen könnte, ist unklar, jedoch ist es ein kleines Zeichen, dass die Münchner auch nicht bedingungslos hinter der Verlängerung mit dem Schlussmann stehen.
Bayern-Reporter Julian Agardi vermutet, dass es auf einen "leistungsbezogenen Vertrag, vielleicht gekoppelt an Einsätze oder Erfolge" hinausläuft. Dies wäre gewissermaßen auch logisch, weil Neuer im Falle einer Verlängerung wohl noch mehr Einsätze an Jonas Urbig abgeben müsste.
Neuer droht kein Müller-Szenario
Neuer muss allerdings anders als Thomas Müller in der Vorsaison offenbar nicht befürchten, dass er plötzlich gar keinen Vertrag mehr vorgelegt bekommt. "Das wird nicht so ablaufen wie in der vergangenen Saison mit Thomas Müller. Wenn Neuer das Ja-Wort gibt, dann wird da noch ein Jahr drangehängt. Wenn nicht, dann haben die Bayern aber auch schon einen Plan", machte der Experte deutlich.
Dieser Plan umfasst wohl, Jonas Urbig zur Nummer eins zu machen, der in seinen wenigen Einsätzen einen starken Eindruck hinterlassen hat und das Vertrauen genießt. Die Zukunft von Alexander Nübel wäre weiterhin unklar.
