Adi Hütter war bereits zwischen 2018 und 2021 Trainer von Eintracht Frankfurt und geht nun in sein zweites Intermezzo beim Bundesliga-Achten der Vorsaison. Der 56-Jährige soll die SGE nach einer wenig zufriedenstellenden Vorsaison zurück ins internationale Geschäft bringen. Ähnlich wie in seiner ersten Amtszeit setzt Hütter dabei auf eine attraktive Spielweise. "Ich möchte eine Mannschaft auf dem Platz sehen, die begeisternden und produktiven Fußball spielt", versprach der Coach.
Dies bedeutet aber nicht, dass alles genauso laufen wird wie bei seiner ersten Amtszeit. Bild-Eindrücken zufolge ist Hütter deutlich lockerer geworden und legt eine größere Souveränität und Gelassenheit im Umgang mit den Spielern und der Öffentlichkeit an den Tag.
Hütter hat sich selbst weiterentwickelt: "Du bist nicht nur Trainer"
Als Hütter 2018 erstmals in Frankfurt anheuerte, war es sein erster Job in einer großen europäischen Liga. Dementsprechend stand für ihn im Fokus, keine Fehler zu machen und möglichen Stolperfallen auszuweichen. Nach seinem Frankfurt-Aus im Jahr 2021 sammelte Hütter jedoch bei Borussia Mönchengladbach und bei der AS Monaco weitere Erfahrungen als Trainer. Insbesondere hat er gelernt, die richtige Balance zwischen Autorität und Lockerheit zu finden.
"Du bist heute nicht nur Trainer, sondern auch Motivator und Kommunikator. Deshalb möchte ich auch Ansprechpartner und manchmal eine Vaterfigur sein. Aber ich kann schon sehr hart sein", beschrieb er seine Art und Weise, als Coach aufzutreten. Hütter bringt immer noch eine natürliche Autorität an den Tag, ist aber nicht mehr so unnahbar und harsch wie zu Beginn seiner ersten Frankfurt-Amtszeit.
Die Hoffnungen in Frankfurt sind folgerichtig groß, dass es nach dem Riera-Missverständnis nun wieder bergauf geht. Hütter belegte mit der Eintracht in der Bundesliga die Ränge sieben, neun und fünf, ehe er mit den Fohlen auf dem zehnten Platz landete und nach nur einem Jahr seinen Posten räumen musste. Als Monaco-Coach zeigte er sich dann wieder sehr erfolgreich, indem er das Team auf die Ränge zwei und drei in der Ligue 1 führte.
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