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Die DFB-Stimmen zum WM-Aus gegen Paraguay

Der deutsche WM-Traum ist früh im Sechzehntelfinale gegen Paraguay geplatzt. Die Enttäuschung war nach dem Abpfiff spürbar.
Julian Nagelsmann
Julian Nagelsmann | Joosep Martinson - FIFA/GettyImages

Schluss, aus und vorbei – für die deutsche Nationalmannschaft fand die WM 2026 ein jähes und frühes Ende. Zwar erreichte die DFB-Auswahl, anders als bei den letzten beiden Weltmeisterschaften, wieder einmal die K.-o.-Phase, doch im Sechzehntelfinale wurde der Außenseiter Paraguay zum großen Stolperstein für Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Mannschaft.

Nach Spielende sah man die leeren Blicke im deutschen Team. Der Schmerz des Ausscheidens saß tief. Hier sind die Stimmen des DFB zum WM-Aus.


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Die DFB-Stimmen zum WM-Aus gegen Paraguay

Bundestrainer Julian Nagelsmann

"Wir haben einfach zu lange gebraucht, um ins Flügelspiel zu kommen. Mit fortlaufender Dauer haben wir es mit der Brechstange versucht und mehr Strafraumszenen gehabt. Wir hatten die Kontrolle, uns hat aber der Punch gefehlt", analysierte der Bundestrainer kurz nach Spielende.

"Unter dem Strich muss man auch sagen, dass es einfach zu wenig war. Ich bin sehr enttäuscht [...] mir tut es leid für alle Fans im Stadion und zuhause."
Julian Nagelsmann
Julian Nagelsmann
Julian Nagelsmann | Visionhaus/GettyImages

Nagelsmann haderte vor allem auch mit dem nach VAR-Entscheid aberkannten Treffer von Jonathan Tah. "Es ist ein Witz, dass uns das Tor aberkannt wurde", so der 38-Jährige.

Und weiter: "Unter dem Strich muss man auch sagen, dass es einfach zu wenig war. Ich bin sehr enttäuscht, weil ich das Gefühl habe, dass wir eine sehr homogene Mannschaft haben, die Eindrücke aus dem Training waren immer gut. Keiner scheitert extra, mir tut es leid für alle Fans im Stadion und zuhause."

DFB-Kapitän Joshua Kimmich

"Ich kenne Deutschland als Kind vor dem Fernseher, da war immer Halbfinale, Finale. Natürlich will man das auch den Kindern und den Menschen und der jetzigen Generation geben", so der DFB-Kapitän Joshua Kimmich nach Abpfiff niedergeschlagen.

"Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade, gerade in einer Zeit, wo es uns extrem gut tut und wir in Deutschland etwas haben, worauf wir stolz sein können."

"Ich kenne Deutschland als Kind vor dem Fernseher, da war immer Halbfinale, Finale [...] Wir Spieler, die auf dem Platz standen, haben das verbockt."
Joshua Kimmich
Joshua Kimmich
Joshua Kimmich | Rob Newell - CameraSport/GettyImages

"Die Nationalmannschaft ist es momentan leider nicht und dafür tragen wir alle Verantwortung. Dafür müssen wir auch Verantwortung übernehmen, da darf sich jetzt auch keiner rausnehmen, sondern dafür müssen wir gerade stehen, weil wir Spieler, die auf dem Platz standen, haben das verbockt. Das war nicht der Trainer, nicht die Medien, nicht der Schiedsrichter, auch nicht der Gegner, sondern das waren einzig und allein wir."

Manuel Neuer

"Der Trainer hat ein paar Worte an uns gerichtet. Wir sind alle sehr traurig. Wir hatten nicht den Punch und nicht das nötige Glück, um heute zu gewinnen. Wir hatten aber einfach auch zu wenig Torchancen, wir hatten nicht die Mittel und die Durchschlagskraft", so die ersten Erklärungsversuche von Manuel Neuer nach dem WM-Aus.

" Wir sind alle sehr traurig. Wir hatten nicht den Punch und nicht das nötige Glück, um heute zu gewinnen. Wir hatten aber einfach auch zu wenig Torchancen, wir hatten nicht die Mittel und die Durchschlagskraft [...] Ich mache mir mehr Gedanken um das Spiel an sich, das müssen wir einfach gegen einen solchen Gegner gewinnen."
Manuel Neuer
Manuel Neuer
Manuel Neuer | Wu Zhizhao/GettyImages

Der Keeper des FC Bayern weiter: "Im Elfmeterschießen wäre es vielleicht einfacher gewesen, wenn der ein oder andere vielleicht im Spieler im Turnier oder heute auch im Spiel mit klaren Chancen schon mehr Selbstvertrauen gesammelt hätte. Paraguay hat zweimal nicht getroffen, das muss eigentlich reichen, um hier zu gewinnen. Aber ich mache mir mehr Gedanken um das Spiel an sich, das müssen wir einfach gegen einen solchen Gegner gewinnen."

Kai Havertz

"Mir fehlen noch ein bisschen die Worte, das ist jetzt meine zweite WM, das zweite Mal reingeschissen, ich kann mich nur entschuldigen, jeder ist enttäuscht kein schönes Gefühl."

"Mir fehlen noch ein bisschen die Worte [...] Wenn man, bei allem Respekt, gegen Paraguay ausscheidet, dann hat man es auch nicht verdient. Irgendwas hat uns immer gefehlt, wir Spieler müssen uns an die eigene Nase fassen."
Kai Havertz
Kai Havertz
Kai Havertz | FRANCK FIFE/GettyImages

"Paraguay hat tief verteidigt, da war es schwer Chancen zu kreieren. Aber eigentlich hat nicht viel gepasst. Wenn man, bei allem Respekt, gegen Paraguay ausscheidet, dann hat man es auch nicht verdient. Irgendwas hat uns immer gefehlt, wir Spieler müssen uns an die eigene Nase fassen", machte Offensivstar des FC Arsenal nach Spielende deutlich.

Nadiem Amiri

"Wir sind sehr enttäuscht und schockiert [...] Natürlich war unser Anspruch, ganz klar weiterzukommen. "
Nadiem Amiri
Nadiem Amiri
Nadiem Amiri | Rob Newell - CameraSport/GettyImages

"Wir sind sehr enttäuscht und schockiert, weil wir nicht damit gerechnet haben, dass wir so früh ausscheiden", so der Mittelfeldstar des FSV Mainz 05. "Es war ein unglückliches Spiel. Natürlich war unser Anspruch, ganz klar weiterzukommen. Aber so ist Fußball, jeder kann jeden schlagen. Glückwunsch nach Paraguay."


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