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Dicke Luft? Urbig-Reaktion zu Neuer-Zukunft sorgt für Wirbel

Jonas Urbig steht derzeit noch im Schatten von Manuel Neuer – doch wie lange noch?
Jonas Urbig und Vincent Kompany
Jonas Urbig und Vincent Kompany | Stefan Matzke - sampics/GettyImages

Die große T-Frage beim FC Bayern München beschäftigt Fußballdeutschland bereits seit Monaten, doch nun verdichten sich seit Tagen die Anzeichen zunehmend, dass Manuel Neuer seiner Karriere eine Ehrenrunde verpassen und seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister um eine weitere Saison verlängern wird.

Das hätte auch zur Folge, dass Torwarthoffnung Jonas Urbig sich noch gedulden muss, um die glasklare Nummer eins im Kasten der Münchner zu werden. Ob und inwieweit dieses Thema die Gemütslage des 22-Jährigen beeinflusst lässt sich nicht einschätzen, doch Urbig selbst sorgte nun für etwas Wirbel.

Urbig-Reaktion auf Neuer-Nachfrage verwundert

Nach der gestrigen Partie gegen den 1. FC Heidenheim wurde Jonas Urbig gefragt, ob er mit Manuel Neuer über dessen weitere Karriereplanung gesprochen habe. Doch der frühere Kölner Torhüter reagierte abweisend und wirkte leicht genervt.

"Ich weiß jetzt nicht, ob das Thema etwas für die Mixed Zone ist. Zumindest ist das kein Thema, worüber ich sprechen will, weil es eine Entscheidung ist, die er trifft. Wir haben so viele wichtige Spiele noch, dass es in meiner Position völlig unangebracht wäre, darüber nachzudenken.“

"Zumindest ist das kein Thema, worüber ich sprechen will, weil es eine Entscheidung ist, die er trifft. "
Jonas Urbig über Neuer-Zukunft
Jonas Urbig und Manuel Neuer
Jonas Urbig und Manuel Neuer | F. Noever/GettyImages

Auf Nachfrage eines Reporters, ob die Zukunftsentscheidung von Manuel Neuer direkten Einfluss auf den Zeitpunkt hätte, wann Ulreich als neue Nummer eins in München feststehen würde, folgte die nächste knappe und eher genervte Reaktion des Talents der mit einem trockenen "Ja, und?“ reagierte.

Noch kürzer und noch etwas deutlicher fiel Urbigs Antwort auf die Frage aus, ob dieses Thema etwas mit ihm persönlich machen würde. Der Stellvertreter und möglicherweise Erbe von Manuel Neuer: "Ne!“ Anschließend wich Jonas Urbig weiteren Nachfragen aus und verwies abermals auf das kommende Champions League-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain, auf dem der gesamte Fokus liegen würde.

Angespannte T-Frage?

Jonas Urbig nun aber aufgrund einer möglicherweise bevorstehenden Neuer-Verlängerung ein angesäuertes Gemüt anzudichten, wäre wohl zu weit hergeholt. Vielmehr ging es dem 22-Jährigen vermutlich eher darum, dass er nicht auf die Fragen anderer Spieler, wie in diesem Falle Manuel Neuer, reagieren wollte.

Eine weitere Saison im Schatten der Torwartlegende zu lernen, sollte auch im Sinne des Hoffnungsträgers sein. Anzeichen für ein schlechtes Verhältnis zwischen beiden gibt es nicht.

Mentor Manuel Neuer mit Hoffnungsträger Jonas Urbig
Mentor Manuel Neuer mit Hoffnungsträger Jonas Urbig | Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Dennoch verblüffte die Art und Weise, wie er sich den anwesenden Reportern gegenüber gab, schon etwas und ließ Raum für Spekulationen.


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