Keine andere Personalie bestimmt derzeit die deutsche Fußballwelt so sehr wie die von Jürgen Klopp. Der 59-Jährige wird als großer Hoffnungsträger und herbeigewünschter Nachfolger für Julian Nagelsmann auf dem Posten des Bundestrainers gehandelt. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat er selbst auch großes Interesse daran, die sportlichen Geschicke der DFB-Auswahl zu übernehmen.
Nun hat sich auch DFB-Vize-Präsident und Klopp-Weggefährte Hans-Joachim Watzke in das Werben um Klopp zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem RB-Konzern eingeschaltet und den Druck auf den Verhandlungspartner erhöht.
Watzke erhöht Druck auf RB-Konzern
Watzke, der Klopp noch bestens aus gemeinsamen Tagen bei Borussia Dortmund kennt, hat sich nun mit klaren Botschaften an Red Bull eingeschaltet, das auf der anderen Seite des Verhandlungstisches sitzt. Der ehemalige BVB-Coach Klopp steht derzeit noch beim RB-Konzern unter Vertrag und müsste aus diesem herausgeholt werden, damit er die Rolle des Bundestrainers übernehmen kann.
"Welches Unternehmen möchte denn auf seiner Image-Fahne stehen haben: 'Ich habe das Engagement von Jürgen Klopp verhindert?'"DFB-Vize Watzke erhöht Druck auf RB

Im ZDF sagte Watzke deutlich: "Welches Unternehmen möchte denn auf seiner Image-Fahne stehen haben: 'Ich habe das Engagement von Jürgen Klopp verhindert?'" Damit spielt der DFB-Vize darauf an, dass Red Bull sich in puncto Freigabe für Jürgen Klopp nicht querstellen sollte – vor allem aus Imagegründen. Der Konzern, der in der deutschen Fanszene ohnehin schon nicht gerade positiv beäugt wird, würde sich mit einer Klopp-Absage landesweit noch unbeliebter machen.
Demzufolge hofft Watzke sogar, dass der DFB an einer Ablösesumme für Klopp an RB vorbeikommen könnte. In diesem Aspekt des Deals herrsche zwar noch Pessimismus beim DFB-Vize, doch Watzke glaubt weiterhin an eine für den DFB vorteilhafte Lösung. "Das kriegen wir auch hin", so der 67-Jährige.
Watzke bei Klopp-Engagement zuversichtlich
Hans-Joachim Watzke ist jedoch sehr zuversichtlich, dass es gelingen wird, Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer zu verpflichten. Mit Klopp greife man "ins höchste Regal", so Watzke. Ziel der Verhandlungen mit RB sei aber eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung.
"Ich weiß, dass Jürgen Deutschland liebt."Watzke über Klopp und den DFB-Job

Daran dass Jürgen Klopp große Lust auf die Aufgabe beim DFB hat hat Watzke keine Zweifel. "Ich weiß, dass Jürgen Deutschland liebt“, so der DFB-Vize über seinen langjährigen Freund und Weggefährten Klopp.
