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DFB-Team: Kimmich verrät spannende Details zur Neuer-Rückkehr

Joshua Kimmich und Manuel Neuer kämpfen gemeinsam um ein gutes Abschneiden bei der WM 2026. Der 31-Jährige verrät nun, was die Kommunikation bei der Rückkehr des Keepers so schwierig gemacht hat.
Manuel Neuer und Joshua Kimmich sind wieder Kollegen im DFB-Team
Manuel Neuer und Joshua Kimmich sind wieder Kollegen im DFB-Team | Julian Finney - FIFA/GettyImages

Für Joshua Kimmich ist die Rückkehr von Manuel Neuer in die Nationalmannschaft eine besonders kuriose Situation. Immerhin ist Neuer sein Kapitän beim FC Bayern, während er im DFB-Team der Kapitän von Neuer ist. Beide scheinen mit dieser Gegebenheit allerdings sehr gut klarzukommen. Ohnehin zeigte sich Kimmich erfreut darüber, dass Neuer den Weg zurück ins deutsche Tor gefunden hat.

Einen großen Einfluss habe er dabei nicht genommen, beteuerte er, jedoch das ein oder andere Gespräch geführt. "Ich habe mit Manu vorab ein-, zweimal über die Möglichkeit gesprochen. Dann auch mit dem Trainer", räumte er im Gespräch mit der Sport Bild ein.

Neuer-Rückkehr lange offen: Real-Spiele mitentscheidend

"Wir alle kennen Manu, er ist der beste Torwart der Geschichte und immer noch einer der besten Torhüter der Welt."
Kimmich (Sport Bild)

Häufig kritisiert wurde im Rahmen der Rückkehr insbesondere die Kommunikation von Julian Nagelsmann. Kimmich zufolge hat es aber vor allem der körperliche Zustand von Neuer dem Bundestrainer schwer gemacht.

"Es war bei Manu eben lange offen, weil es auch eine körperliche Frage war. Er hatte immer mal wieder Verletzungen, war angeschlagen. Ich glaube, deswegen hat sich auch diese Entscheidung beim Trainer und ihm so lang hingezogen und die Kommunikation erschwert", beschrieb er die Umstände.

Auslöser des Neuer-Comebacks war Kimmich zufolge insbesondere das Weiterkommen in der Champions League gegen Real Madrid. "Rund um die beiden Real-Spiele mit Bayern, in denen Manu einfach unfassbar war, wurde der Gedanke dann konkreter. Wir alle kennen Manu, er ist der beste Torwart der Geschichte und immer noch einer der besten Torhüter der Welt. Es ist sehr wichtig, so jemanden in der Mannschaft zu haben", machte der DFB-Kapitän deutlich.

Kimmich setzt auf Führungsqualitäten von Neuer

Der Kapitänsangelegenheit weist Kimmich keine so große Bedeutung zu. "Ich habe ein paar Werte und Prinzipien, die mir wichtig sind, für die ich immer stehen möchte, ganz unabhängig von der Binde. So ist es auch bei Manu. Die Binde verändert nichts an seinem Auftreten", stellte der Bayern-Star klar.

Es sei "extrem wichtig" für das DFB-Team, dass Neuer seine Führungsqualitäten einbringe und wie ein Kapitän agiere. "Wir brauchen so viele Spieler wie möglich, die Verantwortung übernehmen möchten und das große Ganze mittragen", führte Kimmich weiter aus.

Der Auftakt ist mit dem 7:1 schon mal geglückt. Zwar gerieten Kimmich und Neuer beim ersten Turnier-Gegentor gleich mal in den Fokus, weil Kimmich einen Schuss nahezu unhaltbar für Neuer abfälschte, jedoch muss das kein schlechtes Omen für den weiteren Turnierverlauf sein.


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