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DFB-Star lässt Zukunft beim VfB Stuttgart offen

Der VfB Stuttgart könnte Jamie Leweling verlieren. Der Nationalspieler wollte sich in Bezug auf seine Zukunft nicht klar festlegen.
Jamie Leweling auf der DFB-Pressekonferenz
Jamie Leweling auf der DFB-Pressekonferenz | Alexander Hassenstein/GettyImages

Bislang konnte Jamie Leweling bei der WM 2026 noch nicht für Furore sorgen. Während sein Teamkollege Deniz Undav als Joker glänzte, blieb er selbst nach seiner Einwechslung gegen die Elfenbeinküste blass. Folgerichtig dürfte der Außenbahnspieler zumindest bis jetzt keine neuen Interessenten angelockt haben.

Im Rahmen der Pressekonferenz des DFB wollte sich Leweling aber auch zu keinem klaren Bekenntnis zu einem Verbleib in Stuttgart hinreißen lassen. "Solche Sachen sollte man nie ausschließen. Im Fußball kann es schnell gehen", ließ sich der Offensivspieler für die Zukunft alle Türen offen. Sehr wohl weiß er allerdings zu schätzen, was er am VfB hat. "Jetzt kommt der Klassiker von mir: Ich fühle mich wohl in Stuttgart, wir spielen Champions League und ich habe ein gutes Standing".

Leweling möchte sich zunächst auf die WM konzentrieren

Dennoch scheint ein gewisser Reiz vorhanden zu sein, ein neues Kapitel in der Karriere aufzuschlagen. "Man kann nie irgendwas ausschließen. Ich würde nicht sagen, dass ich zu 100 Prozent bleibe und ich kann nicht sagen, dass ich zu 100 Prozent wechseln werde. Aber ich fühle mich wohl. Der Fokus liegt auf der WM und dann kann man weiterschauen. Das liegt aber noch in weiter Ferne", führte er aus.

Leweling spielt seit Sommer 2023 beim VfB Stuttgart und hat in 125 Pflichtspielen insgesamt 20 Tore erzielt und 22 Buden vorbereitet. Zwar ist die Bilanz nicht überragend, jedoch fungiert der 25-Jährige in Stuttgart nicht ausschließlich in einer offensiven Rolle, sondern muss häufig die gesamte Außenbahn bearbeiten. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison glückten ihm 16 Scorerpunkte. Elf Tore und zwölf Assists waren es insgesamt in 50 Pflichtspiel-Einsätzen 25/26.

Keine absoluten Top-Klubs an Leweling dran?

Die letzte Vertragsverlängerung von Leweling stammt aus dem Dezember 2024, als er einen Kontrakt bis 2029 unterzeichnet hat. Der VfB muss sich diesbezüglich also noch keine Sorgen machen. Ohnehin gibt es aber wenig, was für einen Abschied des schnellen Außenbahnspielers sprechen sollte. Leweling ist in Stuttgart schließlich Stammspieler bei einem Champions-League-Klub. Ein Wechsel würde definitiv mit einem Risiko einhergehen.

Vor wenigen Wochen berichtete Sky, dass der FC Everton, der FC Bournemouth und die AS Roma Interesse an Leweling haben sollen und der geforderte Preis in etwa 50 Millionen Euro betrage. Rein sportlich würde es sich dabei aber auch wenn überhaupt nur bei einem Wechsel nach Rom um einen kleinen Schritt nach oben handeln.

Ob sich Leweling bei der WM 2026 bei noch größeren Klubs empfehlen kann, sei mal dahingestellt. Aktuell ist Leroy Sané auf der rechten Seite die Nummer eins. Zwar spielt der 30-Jährige mittelmäßig, jedoch konnte Leweling jüngst auch keine Pluspunkte für einen Startelfeinsatz sammeln.


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