Zeit läuft ab: Upamecano-Deadline viel kürzer als gedacht
Von Yannik Möller

Auch die Geduld des FC Bayern hat seine Grenzen. In den Verhandlungen um die erhoffte Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano gab es in den vergangenen Wochen keine nennenswerten Fortschritte mehr. Das liegt vorrangig daran, dass dem Abwehrspieler ein unterschriftsreifes Angebot vorliegt. Auf dieses hat er bislang nicht reagiert.
Bereits dieser Tage war zu vernehmen, dass Upamecano inzwischen ein Ultimatum gesetzt wurde. Die Bild ging zunächst davon aus, dass diese Frist bis Mitte Februar gesetzt worden sei (90min berichtete).
Nun korrigiert sich das Blatt: Anstatt bis Mitte Februar habe Upamecano tatsächlich nur bis zum 1. Februar Zeit, das Angebot anzunehmen - also nur noch diese Woche! Im 'Bayern Insider'-Podcast der Bild erklärte Christian Falk: "Das heißt, es wird jetzt richtig eng. Upamecano muss sich entscheiden. Und es gibt so ein paar Sachen, die halt einfach noch nicht so richtig geklärt sind, beziehungsweise die er akzeptieren muss."
Vertragsangebot würde auslaufen - Bayern braucht Planungssicherheit
Das Angebot zur Vertragsverlängerung sieht demnach ein Jahresgehalt von bis zu 20 Millionen Euro vor, dazu rund 20 Millionen Euro Handgeld rein für die Vertragsunterschrift - immerhin läuft sein aktuelles Arbeitspapier zum Saisonende aus. Ab dem Sommer 2027 soll zudem eine Ausstiegsklausel enthalten sein, die bei ca. 65 Millionen Euro angelegt ist.
Warum diese frühe Deadline? Die Münchener brauchen Planungssicherheit. Nimmt Upamecano das Vertragsangebot an, gibt es entsprechende Klarheit. Lässt er es verstreichen, ist eine Verlängerung zwar noch nicht final vom Tisch. Allerdings würde es den Verantwortlichen des FCB zeigen, dass eine gemeinsame Zukunft vielleicht doch nicht so sicher und wahrscheinlich ist, wie zwischenzeitlich bereits angenommen. Die Suche nach potenziellem Upamecano-Ersatz dürfte in diesem Fall nochmals intensiviert werden.
Ob das nächste Angebot dann noch so lukrativ ausfallen sollte, sofern es überhaupt nochmal ein neues gibt, stünde auch noch in den Sternen.
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