"Es gab nur ein Ziel, einen Traum – der ist geplatzt. Es war dramatisch. Wir haben nicht funktioniert", zog Jürgen Klopp bei Magenta TV nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft ein deutliches Fazit. Das DFB-Team musste sich Paraguay im Elfmeterschießen geschlagen geben und muss die Weltmeisterschaft somit bereits im Anschluss an das erste K.o.-Spiel wieder verlassen.
Insgesamt habe Deutschland gegen die Südamerikaner "zu wenig kreiert", bemängelte Klopp, der wie Christian Streich beim ZDF auch den viel zu geringen Output über die offensiven Flügel kritisierte: "Du musst über die Flügel kommen. Es gibt keine Alternative. Wir wissen alle, wie gut die Jungs spielen können, aber das haben sie nicht auf den Platz bekommen."
DFB-Team als Thema für Klopp?
"Darüber habe ich noch nicht nachgedacht."Jürgen Klopp (MagentaTV)
Nun müssen beim DFB – wieder einmal – die Wunden geleckt werden. Für Julian Nagelsmann und auch Rudi Völler war zumindest unmittelbar nach dem Abpfiff klar, dass in der bestehenden Konstellation auch weitergearbeitet werden könnte und sollte. Der Bundestrainer wollte von einem potenziellen Rücktritt seinerseits nichts wissen (90min berichtete).
Dennoch wurde Klopp natürlich auf die etwaige Möglichkeit, dass der Posten des Bundestrainer zeitnah frei werden könnte, angesprochen. Immerhin wird er schon länger als Schattentrainer bespielt, hat er sich durch seine "Noch"-Aussage doch auch selbst etwas in den Fokus gerückt.
"Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Ich verstehe, dass, wenn über den Bundestrainer gesprochen wird, mein Name in irgendeiner Form genannt wird. Aber es ist nicht der Moment, um darüber wirklich zu sprechen", wiegelte Klopp diese Thematik auf direkte Nachfrage noch ab.
Es gebe dazu soweit nichts zu sagen. Der als TV-Experte tätige RedBull-Fußballchef weiter: "Ich habe einen Job, den ich sehr gerne mache. Soweit ich gehört habe, ist das kein Halbtagsjob."
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